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STEIERMARK/TIROL. Schneller zum Termin und möglichst wohnortnah behandelt werden: Tirol und die Steiermark wollen bei Telemedizin und Gesundheitsprojekten enger kooperieren.

Arbeitsbesuch in Tirol: Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl war zu Gast bei Thomas Klestil (tirol kliniken), Renate Reingruber (LIV Tirol) und Landesrätin Cornelia Hagele (v.l.) (Foto: Land Tirol/Neuner)

Tirol und die Steiermark wollen ihre Zusammenarbeit im Gesundheitswesen weiter ausbauen. Im Mittelpunkt stehen dabei Telemedizin und Versorgungsmodelle, die Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Pflege und Rehabilitation stärker miteinander verbinden. Darüber berieten Tirols Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele und ihr steirischer Amtskollege Karlheinz Kornhäusl bei einem Treffen in Innsbruck.

Patienten sollen schneller zur Behandlung kommen

Kornhäusl besuchte dazu das Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol. Dieses entwickelt und koordiniert seit rund zehn Jahren Modelle, bei denen Patienten über die Grenzen einzelner medizinischer Bereiche hinweg begleitet werden.

„Wir wollen, dass die Leute rascher zum Termin und schneller zur Behandlung kommen“, erklärt Kornhäusl. Deshalb sollen erfolgreiche Lösungen nicht mehrfach unabhängig voneinander entwickelt, sondern Erfahrungen zwischen den Bundesländern ausgetauscht werden.

Tirol setzt unter anderem auf HerzMobil Tirol und den Schlaganfallpfad Tirol. In der Steiermark gibt es mit HerzMobil Steiermark, OnkoMobil und der Teledermatologie ebenfalls digitale und telemedizinische Angebote.

Telemedizin verbindet Tirol und Steiermark

Bei HerzMobil und der Teledermatologie arbeiten die beiden Bundesländer bereits zusammen. Diese Kooperation soll nun weiter vertieft und auf erfolgreiche Versorgungsmodelle ausgeweitet werden.

„Gesundheitsversorgung insgesamt darf nicht an den Grenzen einzelner Einrichtungen – und schon gar nicht an Bundesländergrenzen – enden“, betont Hagele.

Das Ziel: Patienten sollen von einer möglichst engmaschigen und wohnortnahen Betreuung profitieren. Erfolgreiche Projekte könnten durch den Austausch zudem schneller in die Praxis gebracht und für mehr Menschen zugänglich gemacht werden.

„Die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind in Tirol und der Steiermark ähnlich. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, das Rad nicht neu zu erfinden, sondern innovative Lösungen gemeinsam voranzubringen“, sind sich Hagele und Kornhäusl einig.


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