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STEIERMARK. Autoreifen, Schuhe und sogar ein Liegestuhl. Taucher machten am Grundlsee sauber und holten in bis zu 14 Metern Tiefe erstaunliche Dinge ans Licht.

Seereinigung am Grundlsee (Foto: oebf/Jens Naumann)
  1 / 2   Seereinigung am Grundlsee (Foto: oebf/Jens Naumann)

Autoreifen, Plastikflaschen, Schuhe, Paddel und sogar ein Liegestuhl: Was Taucher am Grund des Grundlsees entdeckten, gehört definitiv nicht in einen der schönsten Seen des Salzkammerguts. Bei einer großen Reinigungsaktion im Bereich Gößl wurden rund 140 Kilogramm Müll aus dem Wasser geholt.

Bis zu 14 Meter tief nach Müll gesucht

Zwei Tage lang waren freiwillige Helfer und mehrere Taucher im Einsatz. Die Österreichischen Bundesforste organisierten die Aktion gemeinsam mit der Gemeinde Grundlsee, dem Verein „Umwelttaucher – Sauberkeit durch Taucharbeit“ und der Tauchschule Grundlsee.

Ausgerüstet mit Netzen und Tauchzubehör nahmen die Taucher vor allem die ufernahen Bereiche unter die Lupe. Bis in eine Tiefe von 14 Metern stießen sie dabei auf Hinterlassenschaften, die teilweise offenbar schon längere Zeit auf dem Seegrund lagen. Neben Flaschen und Kunststoffteilen kamen unter anderem Autoreifen, Dosen, Schuhe, Paddel und ein Liegestuhl zum Vorschein.

Nicht jeder Gegenstand wurde allerdings absichtlich im See entsorgt. Müll kann auch durch Wind und Wetter ins Wasser gelangen. Die geborgenen Fundstücke wurden anschließend von der Gemeinde fachgerecht entsorgt.

Regelmäßige Aktionen sollen Grundlsee sauber halten

Die Bundesforste führen als großer Seenbetreuer regelmäßig Reinigungsaktionen mit regionalen Partnern durch. Gerade erfahrene Taucher können dabei Bereiche erreichen, die vom Ufer aus kaum zugänglich sind.

„Der Grundlsee ist insgesamt ein sehr sauberer See. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, braucht es regelmäßige Reinigungsaktionen. Besonders wertvoll ist für uns dabei die gute Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Vereinen, die ihr Know-how einbringen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass der See auch weiterhin ein sauberes Badevergnügen bietet“, sagt Christoph Reischenböck vom ÖBf-Forstbetrieb Inneres Salzkammergut.

Die Bundesforste übernahmen bei der Aktion die Kosten für die erforderlichen Tauchfüllungen und luden die Beteiligten anschließend zum gemeinsamen Abendessen ein.


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