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Familienurlaub endet in Tragödie: Leiche bei Suche nach Teenager (15) gefunden

Tips LogoManuel Tonezzer, 09.09.2026 13:45

WALES. Mehr als eine Woche nach dem Verschwinden eines 15-jährigen Jungen vor der Küste von Wales ist eine Leiche gefunden worden. Der Teenager befand sich mit seiner Familie im Urlaub, als er im Meer in Schwierigkeiten geriet.

Mehr als eine Woche nach dem Verschwinden eines 15-jährigen Jungen vor der Küste von Wales ist eine Leiche gefunden worden. Symbolbild: stock.adobe.com/5second

Der 15-Jährige aus Yorkshire war am 30. August gemeinsam mit zwei weiteren Personen am Strand von Marloes Sands in Pembrokeshire ins Meer gegangen. Gegen 15.30 Uhr Ortszeit ging bei der Küstenwache die Meldung ein, dass drei Menschen im Wasser in Schwierigkeiten geraten waren.

Zwei der Betroffenen konnten das Wasser selbstständig verlassen. Von dem Jugendlichen fehlte jedoch weiterhin jede Spur. Daraufhin wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet, an der unter anderem Einsatzkräfte der Küstenwache und der Polizei beteiligt waren.

Suche zunächst eingestellt

Nach zwei Tagen wurde die Suche zunächst eingestellt. Am Montagabend, dem 31. August, war die Suche gegen 19.30 Uhr unterbrochen worden. Dennoch liefen die Bemühungen weiter, Hinweise auf den Verbleib des Jungen zu finden.

Am 9. September bestätigte die Polizei von Dyfed-Powys schließlich, dass während der Suchmaßnahmen eine Leiche entdeckt worden sei. Die nächsten Angehörigen des Jungen wurden inzwischen informiert.

Polizei fand Leiche

„Leider können wir bestätigen, dass während der Suche nach einem 15-jährigen Jungen, der am Sonntag, dem 30. August, am Marloes Sands bei Milford Haven im Meer in Schwierigkeiten geraten sein soll, eine Leiche gefunden wurde. Die nächsten Angehörigen wurden informiert. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei ihnen“, teilte die Polizei laut einem Bericht der „BBC“ mit.

Auch die örtliche Politikerin Claire George hatte zuvor auf die besonderen Gefahren der Gegend hingewiesen. Marloes Sands sei abgelegen und teilweise nur schwer zugänglich. Zudem könne sich die Situation am Strand und im Meer sehr schnell verändern.

„Es ist eine sehr dynamische Umgebung. Das Meer kann sich jederzeit verändern, ebenso das Wetter. Deshalb müssen sich die Menschen der Risiken bewusst sein“, sagte George.

Die Behörden haben die Angehörigen inzwischen über den Fund informiert. Die Identität der gefundenen Person soll nun offiziell geklärt werden.


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