Trauer im Skisport: Wintersport-Legende ist tot
ITALIEN. Die Wintersportwelt trauert um eine Legende: Er formte über Jahrzehnte Generationen von Langläufern und war maßgeblich am Aufbau einer der erfolgreichsten Wintersportvereine beteiligt.

Der Italiener Eliseo Sartor ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Sartor wurde 1935 in Sappada geboren. In der Nacht auf Dienstag, den 8. September, starb er im Krankenhaus. Die italienische Wintersport-Föderation FISI würdigte Sartor als langjährigen Trainer der Associazione Sportiva Camosci Sappada und als wichtige Persönlichkeit des italienischen Wintersports.
Er formte Olympiasieger
Sartors Name ist eng mit einigen der größten Erfolge des italienischen Skilanglaufs verbunden. Zu seinen bekanntesten Schützlingen gehörten Silvio Fauner und Pietro Piller Cottrer, die später Olympiasieger wurden und zu den erfolgreichsten italienischen Langläufern ihrer Generation zählten.
Camosci Sappada als Lebenswerk
980 gehörte Sartor zu den Gründern der Camosci Sappada. Der Verein entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer bedeutenden Talentschmiede für Skilanglauf und Biathlon. Zu den prominentesten Namen zählen neben Fauner und Piller Cottrer auch Lisa Vittozzi, die später zur Biathlon-Weltklasse aufstieg.
2025 wurde Lebenswerk gefeiert
Noch im vergangenen Jahr stand Sartor selbst im Mittelpunkt einer großen Feier. Die Camosci begingen ihr 45-jähriges Bestehen und feierten gleichzeitig den 90. Geburtstag ihres langjährigen Trainers und Mitgründers. Zahlreiche Größen des italienischen Skilanglaufs nahmen damals an der Veranstaltung in Sappada teil.
Auch Lisa Vittozzi trauert
Die Nachricht von seinem Tod erreichte auch die italienische Biathlon-Szene. Lisa Vittozzi, eine der erfolgreichsten Biathletinnen Italiens, verabschiedete sich öffentlich von Sartor und erinnerte an dessen Lebensfreude und seine Bedeutung für den Sport. Besonders eng war Sartors Verhältnis auch zu Silvio Fauner.








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