Tragischer Unfall: Mann (37) von Bruder erschossen
MONTALBANO JONICO/ITALIEN. Tragödie in Italien: Ein 37-jähriger Mann wurde von einem Schuss aus dem Gewehr seines Bruders getroffen. Wenig später starb er im Krankenhaus.

Medienberichten zufolge hielten sich die beiden Brüder gemeinsam auf einem Grundstück auf, als es zu der Tragödie kam. Sie hatten Gewehre bei sich, um Wildschweine zu vertreiben, die sich dem Grundstück näherten. Dabei löste sich ein Schuss, der den 37-Jährigen am Kopf traf. Er wurde schwer verletzt und zunächst medizinisch versorgt.
Verletzungen waren zu schwer
Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er aufgrund seiner schweren Kopfverletzung operiert und anschließend auf der Intensivstation behandelt. Die Verletzungen waren jedoch zu schwer. Der 37-Jährige starb am Samstag, 12. September 2026.
Carabinieri ermitteln
Die Carabinieri von Policoro ermitteln zum genauen Unfallhergang. Dabei soll geklärt werden, wie es zu der Schussabgabe kam. In Montalbano Jonico ist die Bestürzung groß. Die Gemeinde kündigte für den Tag der Beisetzung einen Trauertag an.
Ort in Süditalien
Montalbano Jonico liegt in der süditalienischen Region Basilikata in der Provinz Matera. Die Gemeinde hat rund 8.000 Einwohner und liegt auf einem Hügel zwischen den Flüssen Cavone und Agri. Bekannt ist der Ort vor allem für die sogenannten Calanchi – markante, durch Erosion entstandene Lehmhügel und Schluchten, die die Landschaft rund um Montalbano prägen. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Antike zurück. Im historischen Zentrum finden sich unter anderem Reste der alten Befestigungsmauern, Kirchen und historische Palazzi. Die Gegend ist zudem landwirtschaftlich geprägt, unter anderem durch den Anbau von Oliven, Wein, Zitrusfrüchten und anderem Obst.







