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SCHWECHAT/NIEDERÖSTERREICH. Ein tödlicher Arbeitsunfall hat sich am Samstagnachmittag, 12. September, im Stadtgebiet von Schwechat ereignet.

Symbolbild: Jan Kravа/stock.adobe.com
Symbolbild: Jan Kravа/stock.adobe.com

Ein 37-jähriger Wiener wurde bei Reparaturarbeiten an einem Raupen-Muldenkipper eingeklemmt.

Mulde vollständig angehoben

Der Mann aus dem Wiener Bezirk Favoriten war gegen späten Nachmittag mit Wartungs- und Reparaturarbeiten an dem Baustellenfahrzeug beschäftigt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei brachte er die Kippmulde zunächst in die oberste Position und begab sich anschließend in den Bereich darunter. Während der Arbeiten dürfte der 37-Jährige offenbar an einen Hebel geraten sein. Dadurch wurde die angehobene Mulde wieder in ihre ursprüngliche Position zurückgeführt.

37-Jähriger tödlich eingeklemmt

In weiterer Folge wurde der Mann unter der Mulde eingeklemmt und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Wie es genau zur Betätigung des Hebels kam und welche Umstände unmittelbar vor dem Unfall eine Rolle spielten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Notarzt konnte nur noch Tod feststellen

Nach dem Unfall wurde auch der Notarzthubschrauber Christophorus 9 alarmiert. Der Notarzt konnte für den 37-Jährigen jedoch nichts mehr tun und nur noch seinen Tod feststellen. Die Polizei ermittelt nun zum genauen Unfallhergang.

Stadt vor den Toren Wiens

Schwechat liegt unmittelbar südöstlich von Wien im niederösterreichischen Bezirk Bruck an der Leitha. Die Stadtgemeinde umfasst eine Fläche von rund 45 Quadratkilometern und hat mehr als 23.000 Einwohner. Zu Schwechat gehören neben dem Stadtgebiet auch die Katastralgemeinden Kledering, Mannswörth und Rannersdorf. Bekannt ist die Stadt vor allem durch den internationalen Flughafen Wien-Schwechat und ihre lange Industriegeschichte. Schwechat entwickelte sich unter anderem durch Brauereien und Textilbetriebe zu einem bedeutenden Industriestandort.


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