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Mit unbekanntem Spieler: Ex-Alcaraz-Coach Ferrero kündigt Rückkehr auf die ATP-Tour an

Tips LogoManuel Tonezzer, 17.09.2026 09:53

SPANIEN. Juan Carlos Ferrero dürfte auf die ATP-Tour zurückkehren– und könnte dabei einen absoluten Superstar übernehmen. Der Ex-Coach von Carlos Alcaraz wird mit Jannik Sinner in Verbindung gebracht. Auch ein spanisches Tennistalent könnte zum neuen Schützling des 46-Jährigen avancieren.

Ferrero hatte Alcaraz seit dessen Teenagerjahren begleitet und ihn bis an die Spitze der Weltrangliste sowie zu mehreren Grand-Slam-Triumphen geführt. Foto: APA-Images / AP / Thibault Camus

Juan Carlos Ferrero könnte 2027 auf die ATP-Tour zurückkehren – und dabei ausgerechnet an der Seite von Jannik Sinner arbeiten.

Nachdem sich der ehemalige Weltranglistenerste nach dem Ende seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Carlos Alcaraz eine Auszeit genommen hatte, kündigte Ferrero zuletzt seine Rückkehr als Trainer an. Für wen er künftig arbeiten wird, ließ der Spanier allerdings offen.

Ferrero kehrt mit unbekanntem Spieler auf die Tour zurück

„Ich werde wohl auf die Tennistour zurückkehren, aber ich kann noch nicht sagen, mit wem“, sagte Ferrero und heizte damit die Gerüchteküche ordentlich an. Seitdem wird darüber spekuliert, welcher Spieler künftig auf die Erfahrung des ehemaligen Weltranglistenersten setzen könnte.

Nun bringt die Südtiroler Nachrichtenportal “SportNews.bz“ Ferrero mit einem prominenten Namen in Verbindung: Jannik Sinner.

Sinner bald auf Trainersuche?

Bei Sinner könnte sich tatsächlich schon bald eine entsprechende Möglichkeit ergeben. Sein langjähriger Trainer Darren Cahill hatte seinen Rückzug ursprünglich bereits für Ende 2025 angekündigt.

Nach Sinners Wimbledon-Triumph verschob der Australier seinen Abschied allerdings um ein Jahr. Nach der laufenden Saison soll für den 60-Jährigen nun endgültig Schluss sein.

Sinner müsste sich damit nach einem neuen Mitglied für sein Trainerteam umsehen. Neben Cahill gehört auch Simone Vagnozzi zu seinem Trainerstab. Der Italiener hatte in der Vergangenheit bereits klargestellt, dass er die Aufgabe nach Cahills Abschied nicht alleine übernehmen könne. Ein Ersatz für den Australier müsste demnach gefunden werden.

Führte Alcaraz an die Weltspitze

Ferrero wäre aufgrund seiner Vita zweifellos ein naheliegender Name. Der Spanier hatte Alcaraz seit dessen Teenagerjahren begleitet und ihn bis an die Spitze der Weltrangliste sowie zu mehreren Grand-Slam-Triumphen geführt. Den letzten großen gemeinsamen Erfolg feierten die beiden bei den US Open 2025.

Bereits im Sommer waren deshalb Gerüchte aufgekommen, wonach Ferrero Cahills Platz im Team des Weltranglistenersten Sinner einnehmen könnte. Mit seinen jüngsten Aussagen über eine geplante Rückkehr auf die Tour erhalten diese Spekulationen nun neue Nahrung.

Eine erneute Zusammenarbeit mit Carlos Alcaraz ist dagegen ausgeschlossen. Die Partnerschaft zwischen dem Spanier und seinem langjährigen Coach ging Ende 2025 nach mehr als sieben gemeinsamen Jahren überraschend zu Ende. Die genauen Gründe für die Trennung sind bis heute nicht öffentlich bekannt.

Trainiert Ferrero bald Talent Jodar?

Nach dem Ende der Zusammenarbeit nahm sich Ferrero zunächst bewusst eine Auszeit vom Tennis. 2026 kehrte er nicht als Coach auf die Tour zurück. Nun deutet jedoch vieles darauf hin, dass der 46-Jährige ab 2027 wieder regelmäßig auf der ATP-Tour zu sehen sein könnte.

Während ein Engagement bei Sinner derzeit vor allem für Spekulationen sorgt, gilt ein anderer Name als durchaus möglicher neuer Schützling Ferreros: Rafael Jodar.

Der erst 19-jährige Spanier hat 2026 einen enormen Sprung gemacht. Jodar kletterte von außerhalb der Top 100 bis auf Platz elf der Weltrangliste. In der Jahreswertung liegt der Madrilene sogar auf Rang neun.

Gerüchteküche brodelt

Durchaus Bemerkenswert: Jodar gelang dieser Aufstieg bislang ohne prominenten „Super-Coach“. In seiner Box saß bisher lediglich sein Vater. Eine Zusammenarbeit mit Ferrero könnte für den Youngster daher der nächste Schritt sein, um von der Erfahrung des ehemaligen Weltranglistenersten zu profitieren.

Wer Ferreros neuer Schützling wird, bleibt damit vorerst offen. Sicher scheint lediglich: 2027 könnte der ehemalige Alcaraz-Coach wieder auf der ATP-Tour auftauchen. Ob an der Seite von Sinner, Jodar oder einem bislang völlig anderen Spieler, ist das große Geheimnis.


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