ÖKO-TEST prüft Gemüsebrühen: Nur zwei Produkte sehr gut
FRANKFURT AM MAIN/DEUTSCHLAND. Ein aktueller Test von 27 trockenen Gemüsebrühen und Bouillons deckt bei mehreren Produkten Pestizidrückstände, hohe Salzwerte sowie Aromastoffe auf. Nur zwei Produkte erreichten die Bestnote „sehr gut“.

Wie ÖKO-TEST am 24. September 2026 berichtet, untersuchte ein Labor 27 Produkte, darunter 17 Bio-Gemüsebrühen. Die Prüfer fanden in einigen Proben mehrere Pestizide zugleich.
Der Gemüseanteil der getesteten Produkte reichte laut den Angaben von sieben bis 32,5 Prozent. Niedrige Gemüseanteile gingen dabei häufig mit mehr Salz und zugesetzten Aromen einher.
Kritik an Pestizidmischungen
In mehreren Gemüsebrühen wies das Labor Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nach. Darunter waren laut Test auch Stoffe, die für den Anbau in der EU nicht mehr zugelassen sind.
ÖKO-TEST führt mögliche Rückstände unter anderem auf Gemüse aus Ländern außerhalb der Europäischen Union zurück. Hersteller nannten etwa Indien, China und Ägypten als Herkunftsländer einzelner Zutaten.
Salzgehalt oft zu hoch
Salz stand bei allen geprüften Produkten an erster Stelle der Zutatenliste. Der Salzanteil lag je nach Produkt zwischen 44 und 60 Prozent.
Für die zubereitete Brühe orientierte sich der Test an einem britischen Zielwert von 0,90 Gramm Salz pro 100 Milliliter. Viele Produkte überschritten diese Marke und erhielten deshalb Abzüge. Auch Aromen und Geschmacksverstärker wirkten sich negativ auf die Bewertung aus








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