Bundesliga-Trainer kritisiert Rangnick-Entscheidung: "Kann ich nicht nachvollziehen"
BREMEN. Werder-Cheftrainer Daniel Thioune zeigt sich hinsichtlich einer Personalentscheidung von Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnixk verwundert. Es geht um einen ÖFB-Legionär.

Anfang der Woche hat Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick seinen ÖFB-Kader für die beiden ausstehenden Gruppenspiele in der UEFA Nations League präsentiert.
Gleich mehrere Stars aus der Deutschen Bundesliga schafften es in den Kader, mit Marco Grüll und Alexander Schlager sind auch zwei Profis des SV Werder Bremen dabei. Nicht nominiert wurde hingegen Werder-Kapitän Marco Friedl, der lediglich auf der Abrufliste steht.
„Kann ich nicht nachvollziehen“
Das sorgt bei seinem Cheftrainer Daniel Thioune für Verwunderung. “Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Marco (Friedl, Anm.) nicht zur Nationalmannschaft fährt. Er spielt im Verbund eine tolle Runde bisher. Er steht defensiv stark und sehr stabil“, so der 52-Jährige.
„Deswegen kam die Nichtnominierung ein wenig überraschend für mich“, ergänzte er. Bereits in der vergangenen Länderspielpause beklagte er die geringe Einsatzzeit seiner Schützlinge beim Nationalteam.
Friedl bei Werder gesetzt
Friedl ist in dieser Saison beim SV Werder Bremen in der Viererkette als Kapitän gesetzt und übertrifft mit seinem Klub in der Bundesliga bisher alle Erwartungen. Nach acht Spieltagen rangieren die Werderaner auf Rang fünf und damit sogar auf einem internationalen Startplatz.
Vor der Saison galt der Klub als Abstiegskandidat. Im Sommer nahm er mit Österreich noch an der WM 2026 teil, auch bei den letzten beiden Nations-League-Spielen gegen Kosovo und Irland stand der Linksfuß im Kader.
Nun muss er erneut um seinen Platz kämpfen und Ralf Rangnick mit konstant guten Leistungen von einer erneuten Einberufung überzeugen.








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