Neue Zutrittsregel: Stephansdom verbietet großes Reisegepäck
WIEN. Wer den Wiener Stephansdom besucht, muss große Koffer und Trolleys künftig draußen lassen. Ab Mitte Oktober gilt eine neue Zutrittsregel. Eine Gepäckaufbewahrung gibt es im Dom selbst nicht.

Ab Mitte Oktober dürfen Besucher den Wiener Stephansdom nicht mehr mit großen Koffern und Trolleys betreten. Das Domkapitel, das die oberste Entscheidungsgewalt in der Domkirche hat, hat eine entsprechende Erweiterung der Hausordnung beschlossen.
„Es handelt sich um eine präventive und routinemäßige Maßnahme zum Schutz der Kirche und ihrer Besucherinnen und Besucher“, teilte das Domkapitel am Montag der Nachrichtenagentur Kathpress mit.
Sicherheitsregeln werden erweitert
Mit der Regelung passt der Stephansdom seine Hausordnung laut Domkapitel an international gängige Sicherheitsvorkehrungen von Kultureinrichtungen und großen Sakralbauten an. Geschützt werden sollen Betende, Besucher und Mitarbeiter.
Nach Angaben des Domkapitels kommen täglich mehr als 20.000 Menschen aus aller Welt in den Stephansdom. Das Gepäckverbot sei eine Erweiterung der bestehenden Zutrittsregeln.
Reisende müssen Gepäck vorab deponieren
Für Reisende bedeutet das: Wer etwa vor dem Einchecken oder nach dem Auschecken aus dem Hotel den Dom besichtigen möchte, muss sich zuvor um die Aufbewahrung seines großen Reisegepäcks kümmern. Der Stephansdom selbst verfügt über kein Gepäckdepot.
Das Domkapitel ersucht Besucher, große Koffer und Trolleys im Hotel oder bei öffentlichen beziehungsweise privaten Aufbewahrungsstellen in Wien zu deponieren. Als Möglichkeit nennt es etwa Bahnhöfe in der Nähe.








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