Tödliche Verwechslung: Mann isst giftigen Pilz und stirbt
HERFORD/DEUTSCHLAND. Tragödie in Deutschland: Ein Knollenblätterpilz wurde einem Mann aus dem Kreis Herford zum Verhängnis. Er erlitt eine schwere Vergiftung und starb.

Obwohl Ärzte mit einer Lebertransplantation versuchten, das Leben des Mannes zu retten, kam für ihn jede Hilfe zu spät.
Pilzgift zerstört die Leber
Berichten zufolge behandelten die Ärzte den Mann auf der Intensivstation des Kreisklinikums Herford-Bünde. Sein Zustand war so ernst, dass er in eine Spezialklinik nach Hannover verlegt wurde. Dort transplantierten die Ärzte am folgenden Tag eine neue Leber. Doch auch der Eingriff konnte den Mann nicht retten.
Knollenblätterpilz birgt große Gefahr
Der Knollenblätterpilz gehört zu den gefährlichsten Giftpilzen Europas. Bereits kleine Mengen können schwere Leberschäden auslösen und tödlich enden. Tückisch ist, dass erste Beschwerden oft erst Stunden nach dem Verzehr auftreten. Bis dahin kann das Gift bereits erheblichen Schaden angerichtet haben.
Besonders beim Sammeln besteht Verwechslungsgefahr, denn viele Giftpilze sehen essbaren Arten ähnlich. Auch Bestimmungs-Apps auf dem Smartphone bieten keine ausreichende Sicherheit, da Fotos wichtige Merkmale nicht immer erkennen lassen. Wer einen Pilz nicht eindeutig bestimmen kann, sollte ihn deshalb nicht essen.
Herford liegt in Nordrhein-Westfalen
Der Todesfall passierte im Kreis Herford im Nordosten Nordrhein-Westfalens. Die gleichnamige Hansestadt zählt rund 67.000 Einwohner und liegt am Zusammenfluss der Flüsse Werre und Aa. Herford blickt auf eine lange Geschichte zurück und gehört zu den ältesten Städten Westfalens. Heute ist die Stadt ein regionales Zentrum für Wirtschaft, Handel und Dienstleistungen. Der Kreis Herford umfasst insgesamt neun Städte und Gemeinden und hat rund 254.000 Einwohner.







