Tragödie: Profifußballer (30) stirbt nach Zusammenstoß bei Spiel
SPANIEN. Trauer im spanischen Fußball: Ein 30-jähriger Profifußballspieler ist am Fußballplatz gestorben.

Berichten zufolge ist der 30-jährige Profifußballer des Zweitligisten CD Teneriffa nach einem heftigen Zusammenstoß während eines Ligaspiels gestorben. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des tragischen Vorfalls zu klären.
Heftiger Zusammenstoß auf dem Spielfeld
Zu der Tragödie kam es am Montag, dem 2. November 2026, während des Spiels zwischen CD Teneriffa und dem FC Andorra im Stadion Heliodoro Rodríguez López. In den Schlussminuten der Partie kam es zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen Jesús de Miguel und dem gegnerischen Torhüter Jesús Owono.
De Miguel hatte gerade die Mittellinie überquert und wollte einen Angriff einleiten, als ihm der herausgelaufene Schlussmann entgegenkam. Dabei traf Owono den Stürmer mit großer Wucht. Der 30-Jährige musste noch auf dem Spielfeld medizinisch versorgt werden. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Trotz der Rettungsmaßnahmen erlag der Fußballer am Dienstagmorgen seinen Verletzungen.
Spiel nach dem Vorfall abgebrochen
Der Schiedsrichter zeigte dem Torhüter nach dem Zusammenstoß die Rote Karte. Zu diesem Zeitpunkt stand es zwischen den beiden Mannschaften 2:2. Aufgrund des medizinischen Notfalls wurde die Begegnung in der 108. Minute endgültig abgebrochen. Der Vorfall sorgte weit über die Grenzen Teneriffas hinaus für Bestürzung. Der Verein bestätigte den Tod seines Spielers und bekundete der Familie sein Beileid.
Polizei ermittelt nach Tod des Fußballers
Nach dem Tod des Profis hat die spanische Nationalpolizei Ermittlungen aufgenommen. Die zuständigen Beamten sollen den genauen Ablauf des Zusammenstoßes rekonstruieren. Dazu werden unter anderem Videoaufnahmen ausgewertet und mögliche Zeugen befragt.
Torhüter erlebt massive Anfeindungen
Auch Jesús Owono steht seit dem Unglück im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Der 25-jährige Torhüter soll von den Ereignissen schwer getroffen sein. Nach dem Vorfall wurde er in sozialen Netzwerken mit Hassnachrichten und Anfeindungen konfrontiert. Daraufhin schloss er seine Social-Media-Accounts. Nach bisherigen Medienberichten gibt es keine Hinweise darauf, dass der Torhüter seinen Gegenspieler absichtlich verletzen wollte.







