Michael Schumacher: Langjähriger Wegbegleiter spricht über Gesundheitszustand
DEUTSCHLAND. TV-Moderator Florian König steht der Familie von Michael Schumacher bis heute nahe. In einem Podcast spricht er über seine Verbindung zur Formel-1-Legende und einen besonderen Moment mit dem Rekord-Weltmeister.

TV-Moderator Florian König hat im Podcast „Phrasenmäher“ neben seinem Werdegang auch über seine Verbindung zur Familie Schumacher und den Umgang mit Informationen zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher gesprochen.
Der langjährige Formel-1-Experte erklärt, weshalb er selbst bei vertraulichen Einblicken aus dem Umfeld der Familie nichts nach außen dringen lässt. Den Wunsch von Corinna Schumacher, keine weiteren Details über den Zustand ihres Mannes öffentlich zu machen, habe er stets respektiert.
„Die Familie Schumacher hat sehr früh klargemacht, dass keine weiteren Informationen nach draußen kommen sollen. Diesen Wunsch, vor allem von Corinna, habe ich immer respektiert. Und das tue ich auch heute noch“, so König.
„Behalte es für mich“
„Selbst wenn ich etwas erfahre, behalte ich es für mich“, betont der 59-Jährige. Auch bei Mick oder Ralf Schumacher erkundige er sich nicht nach dem Gesundheitszustand der Formel-1-Ikone.
Dass Millionen Fans Anteil am Schicksal des siebenfachen Weltmeisters nehmen und mehr über ihn erfahren möchten, könne er durchaus verstehen. Die Entscheidung über mögliche Einblicke liege allerdings allein bei den Angehörigen.
„Darüber entscheidet nicht nur das Interesse der Menschen, sondern eine Familie. Menschen, die davon ganz unmittelbar persönlich betroffen sind. Die haben ihre Entscheidung getroffen. Und ich finde das völlig okay. Damit müssen wir alle klarkommen“, sagt König, der in dem Podcast auch über eine besondere Begegnung mit dem Rekord-Weltmeister spricht.
König spricht über besonderen Moment mit Michael Schumacher
„Wir waren bei Testfahrten in Estoril, als Michael zu Ferrari ging. Er durfte noch nicht den roten Overall anziehen, weil er noch bei Benetton unter Vertrag war. Nach dem dritten oder vierten Testtag durfte er ihn dann anziehenl Wir haben Michael gefragt, ob wir mit der Kamera dabei sein dürfen, wenn er zum ersten Mal den roten Overall anzieht“, erzählt er.
„Da waren nur unser Kameramann Olli, der Kameraassistent, ich und Michael in diesem Bus. Da wäre ich gerne noch mal dabei, weil ich damals noch so grün hinter den Ohren war und das nicht richtig abgespeichert habe. In der Rückschau empfinde ich das als historischen und schönen Moment“, so König weiter.








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