Michael Schumachers Managerin spricht über sein Privatleben
MONZA. Michael Schumacher begeisterte als Formel-1-Fahrer Millionen Menschen, sein Leben abseits der Rennstrecke hielt er dagegen weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Seine langjährige Managerin Sabine Kehm erklärt nun, welche Bedeutung dieser Rückzugsort für den siebenmaligen Weltmeister hatte.

Beim Ferrari-Heimrennen in Monza dreht sich an diesem Wochenende vieles um Michael Schumacher.
30 Jahre nach seinem ersten Jahr bei der Scuderia erinnert der italienische Rennstall an seinen erfolgreichsten Fahrer. Schumacher wechselte 1996 zu Ferrari und legte damit den Grundstein für eine der erfolgreichsten Ären in der Geschichte der Formel 1.
Aus diesem Anlass sprach seine langjährige Managerin Sabine Kehm auch über den Menschen hinter dem Rennfahrer.
Schumachers Managerin gibt Einblicke in sein Privatleben
Im Gespräch mit „RTL/ntv“ und „Sky Sport“ schilderte sie, wie schwierig es für Schumacher gewesen sei, mit dem enormen öffentlichen Interesse an seiner Person umzugehen. An den Ruhm habe er sich zunächst gewöhnen müssen.
Umso wichtiger sei sein Privatleben für ihn gewesen. Dort konnte Schumacher Abstand vom Trubel der Formel 1 gewinnen und neue Kraft schöpfen. „Er brauchte diesen Rückzugsort, um seine Batterien aufzuladen und die Kraft für seinen Sport zu behalten“, sagte Kehm.
Sein Leben abseits der Rennstrecke sei damit ein wichtiger Gegenpol zu seinem öffentlichen Dasein gewesen. Auch seine Ehefrau Corinna musste sich laut Kehm an das Leben an der Seite eines weltweit bekannten Rennfahrers gewöhnen. Die Beziehung der beiden bezeichnete die Managerin als „Liebe fürs Leben“
Ferrari ehrt Schumacher in Monza
Während Kehm über Schumachers Privatleben spricht, erinnert Ferrari beim Großen Preis von Italien mit einer besonderen Aktion an seinen früheren Star. Die Autos von Lewis Hamilton und Charles Leclerc erhalten eine Sonderlackierung, die an den Ferrari F310 aus dem Jahr 1996 angelehnt ist.
Auf der Motorabdeckung befindet sich Schumachers Unterschrift. Auch die markanten Sterne seines Helms wurden auf der Fahrzeugnase übernommen. Dazu kommen Startnummern im Retro-Stil und goldene Akzente an den Felgen. Fahrer und Team treten ebenfalls in spezieller Kleidung auf.
Ferrari stellt darüber hinaus drei Boliden aus unterschiedlichen Abschnitten von Schumachers Zeit bei der Scuderia aus.
Vettel und Barrichello ehren Schumacher
Neben dem F310 sind der F2002 und der 248 F1 zu sehen. Sebastian Vettel und Rubens Barrichello sollen zudem mit dem F2002 Ehrenrunden drehen.Schumachers erster Ferrari-Sieg fiel in Monza Schumacher kam 1996 von Benetton zu Ferrari.
Bereits in seiner ersten Saison gelang ihm am 8. September 1996 sein erster Sieg für die Scuderia in Monza. Mit Ferrari gewann die deutsche Rennlegende fünf ihrer sieben Weltmeistertitel.








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