Mick Schumacher trifft wegweisende Zukunftsentscheidung
USA. Mick Schumacher hat seine Rookie-Saison in der IndyCar-Serie bald hinter sich. Nun hat der Deutsche seine Zukunft für die kommende Saison geklärt.

Mick Schumacher wird auch in der kommenden Saison in der nordamerikanischen IndyCar-Serie fahren.
Der 27-Jährige wechselt nach seiner Debütsaison bei Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) zu Meyer Shank Racing (MSR). Der Rennstall aus Ohio bestätigte den Wechsel vor dem Saisonfinale in Laguna Seca.
Für Schumacher bedeutet der Wechsel einen Schritt nach vorne. Meyer Shank Racing zählt zwar nicht zu den absoluten Topteams der Serie wie Penske, Chip Ganassi, McLaren oder Andretti, konnte in den vergangenen Jahren aber große Erfolge feiern. 2021 und 2026 gewann MSR die legendären 500 Meilen von Indianapolis.
Schumacher wechselt innerhalb der IndyCar-Serie
Im kommenden Jahr übernimmt Schumacher das Cockpit des Dallara-Honda mit der Startnummer 66. Damit ersetzt er Felix Rosenqvist, der nach der laufenden Saison zu Arrow McLaren wechselt. Der Schwede feierte in diesem Jahr mit MSR den Triumph beim Indy 500.
„Ich freue mich riesig, zu einem so ambitionierten Team zu stoßen“, sagte Schumacher. „Es wird eine besondere Reise. Sie hatten bereits großartige Erfolge, und natürlich ist es fantastisch, zu einem Team zu gehen, das die Indy 500 gewonnen hat.“
Für Schumacher endet damit nach nur einer Saison das Kapitel bei RLL. Seine Rookie-Saison verlief zunächst durchwachsen. Zu Beginn hatte der Deutsche mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen, stabilisierte sich im weiteren Saisonverlauf jedoch zunehmend. Sein bestes Ergebnis gelang ihm Mitte Juli in Nashville, wo er als Achter ins Ziel kam.
Schumacher geht mit neuer Nummer an den Start
Der Wechsel zu MSR bringt für Schumacher auch eine neue Startnummer mit sich. Statt wie bislang mit der #47 wird er 2027 mit der #66 antreten. Seinen bisherigen RLL-Hauptsponsor Enve Composites nimmt der Deutsche hingegen mit zu seinem neuen Arbeitgeber.
Der Wechsel ist Teil eines teaminternen Ringtauschs bei Meyer Shank Racing. Marcus Armstrong, der bislang die #66 steuerte, rückt in das Schwesterauto mit der Startnummer 60 auf. Dort übernimmt er den Platz von Rosenqvist, der beim Saisonfinale auf dem Laguna Seca Raceway sein letztes Rennen für MSR bestreitet.
Wechsel zeichnete sich ab
Dass Schumacher RLL nach nur einem Jahr verlassen würde, hatte sich bereits zuvor abgezeichnet. Der Rennstall verkaufte seinen Charter für das Auto mit der Startnummer 47 für die Saison 2027 an Dreyer & Reinbold Racing. Zudem ließ sich Louis Foster nicht aus seinem Vertrag herauskaufen.
Für Schumacher geht es damit 2027 bei einem Team weiter, das zuletzt bewiesen hat, dass es um Siege bei den größten Rennen der IndyCar-Serie kämpfen kann.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden