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OFFENHAUSEN. Früher als geplant hat Lebensmittelhändler Bernhard Poschacher seinen Spar-Markt in der Gemeinde für immer geschlossen. Man hat sich eine Lösung für die Offenhausener überlegt, bis das neue Projekt des Unternehmers Roland Daxl verwirklicht ist.

Bernhard Poschacher arbeitet in Sachen Nahversorgung mit Gerald und Ingo Schmalwieser (v.l.) zusammen. Foto: Sarah Dipolt

Früher als geplant hat Lebensmittelhändler Bernhard Poschacher seinen Spar-Markt für immer geschlossen. Als Grund gibt er die durch die Hitze starke Belastung der Kühlungen an, jederzeit ist mit einem Ausfall zu rechnen. Um die Nahversorgung aufrechtzuerhalten und den nicht mobilen Offenhausner eine Einkaufsmöglichkeit zu bieten, hat man sich eine Lösung überlegt. In der Fleischerei Schmalwieser wird ein Grundsortiment an täglich benötigten Lebensmitteln angeboten. Der Verkauf erfolgt in Kooperation mit Poschacher. Es besteht auch die Möglichkeit, sich die bei Poschachers Markt in Gunskirchen bestellten Waren bei Schmalwieser abzuholen. Die Bestellung erfolgt über einen Bestellschein, der in der Fleischerei und Spar Gunskirchen aufliegt.

Dieses Angebot soll eine Übergangslösung sein. Schon seit Monaten sucht man nach einem Grundstück für einen neuen Lebensmittelmarkt. Nachdem geplant war, das Trainingsfeld des Fußballvereines zu verbauen, hat sich eine neue Lösung aufgetan.

Daxl möchte bauen

Der Schlüßlberger Autohändler Roland Daxl, dessen Familie die ehemalige Gerberei Kainz gehört, plant das Areal wiederzubeleben. Derzeit sind auf dem rund 7.000 Qadratmeter großen Areal zwei Baukörper geplant, das alte Gebäude soll abgerissen werden. Im südlichen Teil will man Wohnungen bauen. Im zweiten Gebäude soll eine Art Dienstleistungszentrum mit einem Lebensmittelmarkt und Geschäftsflächen für ein Cafe oder einen Frisör entstehen. Im Obergeschoß sind ein Parkdeck, Büros und Wohnungen geplant. Derzeit ist er in Verhandlungen mit möglichen Mietern und Lebensmittelkonzernen, erklärt Roland Daxl. Bis Ende 2020 könnten Teile des Projektes fertig gestellt sein, so seine Schätzung.

„Das ist eine perfekte Lösung, eine Win-Win-Situation für alle“, freut sich Bürgermeister Johann Stürzlinger: „Im Ortszentrum wird ein Areal revitalisiert und es wird keine Grünfläche versiegelt. Außerdem bleiben die Fußballplätze erhalten.

„Die Gerberei Kainz hat vor 25 Jahren geschlossen. Sie gehörte Roland Daxls Tante. In seiner Jugend hat er dort viel Zeit verbracht.


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