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OÖ/LINZ. Am Freitag, 15. September trainiert Oberösterreich im Rahmen der Katastrophenschutzübung des Landes für einen möglichen Ernstfall. Bei der diesjährigen Übung wird eine Hochwasserkatastrophe simuliert - mit massiven Überflutungen im Großraum Linz und entlang der Donau. Beteiligt werden auch Behörden und Organisationen anderer Länder sein.

Symbolfoto (Foto: Volker Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Volker Weihbold)

In Folge der Hochwasserkatastrophe wird von mehreren Industrieunfällen ausgegangen. Das Übungs-Szenario umfasst zahlreiche Explosionen und Brände, die eine Ausbreitung von toxischen Gasen im Raum Linz verursacht. Zusätzlich soll sich die Lage durch Chemikalienaustritte sowie Wasserverschmutzungen verschärfen.

Internationale Großübung in Oberösterreich

Ziel der Landeskatastrophenschutzübung ist es, auf das genannte Szenario organisationsübergreifend schnell zu reagieren und die Naturkatastrophe gemeinsam bestmöglich zu bekämpfen.

Heuer wird der Fokus vor allem auf intensive internationale Kooperation gesetzt. Denn Oberösterreich ist dieser Tage Austragungsort der EU-Katastrophenschutzübung „formatex23“ (Full Operational Response to Major Accidents triggered by Natural Hazards – full scale EXercise 2023). Das bedeutet, dass im Rahmen dieser Übung auch Katastrophenschutzbehörden und Organisationen anderer Länder wie Belgien, Deutschland, Frankreich, Estland, Lettland, Litauen, Niederlande sowie Rumänien teilnehmen und mit den heimischen Einsatzkräften vor Ort intensiv zusammenarbeiten.

Oberstes Ziel: Bestmögliche Schutz für die Bevölkerung

„Wir haben in Oberösterreich ein leistungsstarkes Netzwerk an Einsatz-, Blaulicht- und Hilfsorganisationen, um auf Katastrophen entsprechend reagieren zu können. Durch regelmäßige Übungen sollen die Fähigkeiten und Abläufe im Katastrophenschutz trainiert werden. Zusammenarbeit und ein Miteinander sind dabei entscheidend. Daher ist auch die internationale Kooperation im Rahmen des Europäischen Zivilschutzes wichtig, die den Kampf gegen Naturkatastrophen weiter verbessern kann. Oberstes Ziel ist der bestmögliche Schutz für die Bevölkerung. Hier leisten unsere Einsatz- und Blaulichtorganisationen mit den vielen Ehrenamtlichen Großartiges“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Neben den Behörden und Krisenstäben nehmen an dieser internationalen Katastrophenschutzübung der Oö. Landes-Feuerwehrverband, das Österreichische Rote Kreuz, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Landespolizeidirektion Oberösterreich sowie das Militärkommando Oberösterreich teil. Insgesamt sind rund 700 Einsatzkräfte beteiligt.


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