43-Jähriger soll von der Polizei stillgelegte Fahrzeuge gestohlen haben
OÖ. Die oberösterreichische Polizei konnte eine Diebstahlserie stoppen, die es gezielt auf stillgelegte Fahrzeuge abgesehen hatte.

Ein 43-jähriger rumänischer Lkw-Fahrer steht im Verdacht, seit Juli 2024 systematisch Autos, Lkw und Anhänger gestohlen zu haben, die zuvor wegen technischer Mängel von der Polizei stillgelegt worden waren.
Die wichtigsten Fakten zum Fall
Der Täter suchte gezielt nach Fahrzeugen, die nach Polizeikontrollen (vor allem auf der A8, z. B. in Kematen am Innbach oder Haag) wegen Mängeln abgestellt worden waren.
Durch DNA-Spuren nach einem versuchten Diebstahl in Kematen konnte der bereits in Deutschland vorbestrafte Mann identifiziert werden. Die Staatsanwaltschaft Wels erließ daraufhin eine Festnahmeanordnung.
Festnahme an der Grenze
Am 15. November 2025 stellte sich der Verdächtige kurioserweise zu Fuß bei einer Einreisekontrolle in Nickelsdorf (Burgenland). Kurz zuvor war ein in Kematen gestohlener Lkw über die Grenze nach Ungarn gebracht worden.
Sicherstellung in Ungarn
Dank internationaler Zusammenarbeit fanden die ungarischen Behörden den gestohlenen LKW nur 100 Meter hinter der Grenze in Hegyeshalom.
Bilanz der Ermittlungen
- Fünf gestohlene Fahrzeuge (Pkw/Lkw) sowie zwei Anhänger nachgewiesen
- Ein weiterer Diebstahl blieb beim Versuch
- Die Beute wurde überwiegend nach Rumänien verschoben
Aktueller Status
Der Beschuldigte befindet sich nach einem Teilgeständnis in der Justizanstalt Wels in Strafhaft. Die Ermittlungen der Diebstahlsgruppe des LKA Oberösterreich ergaben zudem, dass er zum Zeitpunkt seiner Festnahme offenbar bereits den nächsten Lkw-Diebstahl in Nickelsdorf plante.


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