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Gartenlandtour geht im März in die nächste Runde und macht in fünf Bezirken Halt

Tips LogoNicole Dirnberger, 15.02.2022 16:49

OÖ. Der Besuch der Gartenlandtour ist für viele Oberösterreicher ein Fixpunkt im Kalenderjahr. In den vergangenen zwei Jahren konnte das beliebte Format Corona-bedingt nur in abgespeckter Version abgehalten werden. Nun ist die Gartenlandtour in gewohnter Form zurück und widmet sich den Themen Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft.

Im Bild: Landesgärtnermeister Hofmüller, Agrar-Landesrätin Langer-Weninger und Bio-Gärtner Ploberger. Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

Damit die Veranstaltungsreihe rund ums Pflanzen, Ernten und Genießen sicher und ohne lange Wartezeiten über die Bühne gehen kann, wurde ein Anmeldesystem konzipiert. Mit wenigen Klicks stehen den oö. Gartenfreunden die Türen zu einem informativen und stimmungsvollen Abend offen. Auch heuer wird die Gartenlandtour wieder in fünf Bezirken des Landes Halt machen:

  • 1. März 2022: Kitzmantelfabrik Vorchdorf (Bezirk Gmunden)
  • 7. März 2022: Keine Sorgen Saal Ried (Bezirk Ried im Innkreis)
  • 8. März 2022: Veranstaltungszentrum St. Marienkirchen (Bezirk Schärding)
  • 9. März 2022: Veranstaltungszentrum Gramastetten (Bezirk Urfahr-Umgebung)
  • 21. März 2022: Kubez Dietach (Bezirk Steyr-Land)

Der Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr, wobei die Veranstaltungssäle bereits um 18:30 Uhr offen sein werden, um die Infostände und andere Angebote nutzen zu können. Der Eintritt ist wie in den vergangenen Jahren frei.

Zentrales Thema „Nachhaltige Kreislaufwirtschaft“

Der Garten ist das Paradebeispiel für das Arbeiten im Einklang mit der Natur und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Jedes Jahr wird gepflanzt, saisonal geerntet und mit allen Sinnen reifes Obst und Gemüse genossen. Durch Kompostierung wird aus den Bio-Abfallen und Pflanzenresten schließlich Humus gewonnen – die Grundlage für ein neues Gartenjahr und reiche Ernte. Wie man diesen Kreislauf von Pflanzen, Ernten und Genießen ökologisch und klimaschonend gestalten kann, ist das zentrale Thema der heurigen Gartenlandtour.

Neulinge in beachtlicher Zahl erwartet

Auch Neulinge werden heuer in beachtlicher Zahl bei der Gartenlandtour erwartet, denn in der pandemiebedingten „Zwangspause“ haben viele den „erweiterten grünen Wohnbereich“ für sich entdeckt. „Der Trend zum Garteln und zur Eigenversorgung zeichnete sich bereits vor 2019 ab, während der Pandemie hat er noch einmal stark an Zugkraft gewonnen. Die Menschen wissen gesunde Lebensmittel aus dem eigenen Garten oder dem Bauern ums Eck mehr denn je zu schätzen. Auch der Umwelt- und Klimaschutz-Aspekt von regionalen und saisonalen Obst und Gemüse ist mehr in den Vordergrund gerückt. Ein Aspekt, von dem die Berufsgruppen der Landwirte wie auch der Gärtner profitieren“, freut sich Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.

Voranmeldung notwendig

Im Hinblick auf die Gesundheit und die Sicherheit der Besucher verlassen sich die Veranstalter aber nicht aufs Glück: Für die Gartenlandtour sind 2-G, FFP2-Maske und eine Vorab-Anmeldung über die Website www.gartenland-ooe.at erforderlich. „Ein kleiner Aufwand mit großer Schutzwirkung für alle“, betont Landesrätin Langer-Weninger: „Vor allem machen diese Vorkehrungen erst die Abhaltung der Gartenlandtour möglich. Ein Event, auf das sich viele treue Besucher bereits seit langer Zeit freuen.“


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