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OÖ/LINZ. Die Landeshauptstadt Linz wurde zum Zentrum der oö. Blasmusik, beim Landesmusikfest 2024 am 13. und 14. Juli. Alle zehn Jahre wird dieses vom Oö. Blasmusikverband ausgerichtet. Am Samstag spielten zahlreiche Ensembles auf Plätzen und in Gastgärten in Linz, am Abend wartete als Highlight die „Blasmusik am Dom - Symphonic Night“. Am Sonntag wurde die Messe der Barmherzigkeit im Mariendom gefeiert.

Die "Blasmusik am Dom - Symphonic Night" war Highlight des Landesmusikfestes 2024. (Foto: media.dot)
  1 / 5   Die "Blasmusik am Dom - Symphonic Night" war Highlight des Landesmusikfestes 2024. (Foto: media.dot)

Die kleinen Orchesterkonzerte um die Mittagszeit im Zentrum von Linz waren von Beginn an gut besucht und luden bei freiem Eintritt dazu ein, die reiche Blasmusikkultur Oberösterreichs zu erleben. Auch die Ensemblekonzerte am Samstagnachmittag haben gezeigt, was in kleinen Besetzungen möglich ist. Das Angebot wurde begeistert vom Publikum angenommen. In passender Trachtenkleidung durfte man sogar gratis mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den verschiedenen Schauplätzen anreisen.

Den stimmungsvollen Ausklang der kleinen Konzerte übernahmen die MusikerInnen der beliebten Wüdaramusi im Klosterhof.

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Konzerthighlight am Domplatz

Mit der „Blasmusik am Dom – Symphonic Night“ fand am Samstagabend vor der beeindruckenden Kulisse des Linzer Mariendoms der Höhepunkt des Landesmusikfests 2024 statt. Ein einzigartiges Auswahlorchester aus allen Musikvereinen Oberösterreichs präsentierte symphonische Werke. Unter der Leitung von Landeskapellmeister Günther Reisegger und Präsident des OÖ-Blasmusikverbands Hermann Pumberger erklang eine Kombination aus Tradition und U-bzw. Popmusik - von Strauss & Rossini bis zu Musical und Klassiker von James Barnes und George Gershwin.

Unterstützt wurde das Auswahlorchester von internationalen Solisten wie Thomas Borchert (Gesang), Anna Leyerer (Klavier), Florian Brunmayr (Flügelhorn) und Peter Rohrsdorfer (Saxophon).

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Zahlreiche Gäste

Über 2.500 Gäste lauschten dem außergewöhnlichen Abendprogramm, als Ehrengäste vor Ort waren Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landesrat Markus Achleitner, Landtagspräsident Max Hiegelsberger, Sparkasse OÖ-Vorstandsvorsitzende Stefanie Christina Huber, Oö. Kultur-Direktorin Margot Nazzal sowie der Präsident des Österreichichen Blasmusikverbandes Erich Riegler.

„Messe der Barmherzigkeit“ mit Uraufführung

Am Sonntag wurde gemeinsam im Linzer Mariendom die „Messe der Barmherzigkeit“ gefeiert, gemeinsam mit Diözesanbischof Manfred Scheuer und über 1.000 Mitfeierenden.

Im Dom wurde dabei die vom Linzer Komponisten Thomas Doss komponierte „Messe der Barmherzigkeit“ uraufgeführt, von 250 Musizierenden und großem Chor.

Es spielten die Stadtkapelle Bad Hall, der Musikverein Ried im Traunkreis und der Musikverein Maria Neustift. Der Chor mit 120 Teilnehmenden aus Oberösterreich und die Musizierenden wurden von Gottfried Rapperstorfer, Peter Brillinger und Thomas Hörmann geleitet.

Inhaltlich handelte die Messe vom Leben von Papst Franziskus.

„Lebendige und vielfältige Musikkultur“

„Das Landesmusikfest 2024 war ein Fest der Begegnung und der musikalischen Vielfalt, das die Menschen in Oberösterreich zusammengebracht hat“, zieht Hermann Pumberger, Präsident des Blasmusikverbands OÖ erfreut Bilanz. „Die musikalischen Darbietungen und die zahlreichen Veranstaltungen in Linz haben gezeigt, wie lebendig und vielfältig die Musikkultur in der Region ist.“

Landeshauptmann Thomas Stelzer: „Oberösterreich und die Blasmusik, das gehört einfach zusammen. Und unsere Blasmusik ist ein wesentlicher Teil unseres Kulturlebens. Ich danke dem gesamten Team des Blasmusikverbandes für die Organisation dieses Festes.“


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