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OÖ/NÖ. Der November ist beim Waldarbeiten der Monat mit der größten Unfallgefahr. Jährlich müssen österreichweit etwa 1.500 Personen aufgrund von Unfällen bei der privaten Waldarbeit im Krankenhaus behandelt werden, informiert das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV).

1.500 Personen verletzen sich jedes Jahr bei privaten Waldarbeiten so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen, informiert das KFV. (Foto: KFV/APA-Fotoservice/Nachtschatt)

Zum Vergleich: Im professionellen Bereich verletzen sich ungefähr 800 Personen pro Jahr bei Waldarbeiten. Bei etwa 40 Prozent der Unfälle müssen die Verletzten stationär aufgenommen werden, was bei der privaten Waldarbeit jährlich etwa 1.500 Personen entspricht. Besonders häufig treten Frakturen auf den Unterschenkeln, Fingern, den Fußgelenken und Knöcheln auf.

Auf Vorbereitung und Schutzausrüstung achten

Die häufigsten Unfallursachen bei der privaten Waldarbeit sind Unachtsamkeit und Fehleinschätzung. Drei von vier Personen verzichten zudem auf den Schutzhelm. „Ein Blick auf die Helmtragequote zeigt ein ernüchterndes Bild: Etwa 3 von 4 Personen verzichten beim privaten Waldarbeiten auf das Tragen eines Schutzhelmes. Hier ist ohne Zweifel noch viel bewusstseinsbildende Aufklärungsarbeit zu leisten. Während für die gewerbliche Wald- und Holzarbeit klare Regeln und Schutzvorkehrungen gelten, liegt es im privaten Bereich in der Verantwortung jedes Einzelnen, sich angemessen zu schützen und auf die Arbeit im Wald vorzubereiten. Durch eine fachgerechte Vorbereitung und gute Schutzausrüstung kann das Unfallrisiko deutlich verringert werden“, erläutert Othmar Thann, Direktor des KFV.

Das KFV hat mehrere Tipps für die sichere Waldarbeit parat. So sollte Schutzausrüstung getragen werden und eine Erste-Hilfe-Ausrüstung immer griffbereit sein. In Hanglagen sollte niemals über- beziehungsweise untereinander gearbeitet werden. Wesentlich sei es außerdem, sich ausreichend Zeit für die Waldarbeit zu nehmen und nicht alleine zu arbeiten.


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