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OÖ. Etwa 200 Schüler nahmen an der ersten digitalen SiP (“SchülerInnen im Parlament“)- Veranstaltung der Landesschülervertretung (LSV) OÖ teil. Am Freitag, 18. Dezember, wurde unter anderem über Politische Bildung, psychische Gesundheit und flexiblen Unterricht diskutiert.

Am Freitag, 18. Dezember, trafen sich etwa 200 Schüler online bei einer Veranstaltung der Landesschülervertretung OÖ. In den Vorjahren wurden Podiumsdiskussionen wie hier auf dem Bild durchgeführt. (Foto: Volker Weihbold)

Trotz Corona-Pandemie nahmen so viele Schüler wie noch nie an der landesweiten SiP-Veranstaltung teil. Dabei haben Schüler aus ganz Oberösterreich die Möglichkeit, mit ihrer Stimme die bildungspolitische Landschaft mitzugestalten. So konnten Schulen etwa Anträge einbringen und machten das beispielsweise zu den Themen Politische Bildung als eigenes Unterrichtsfach, zur psychischen Gesundheit von Schülern und zu flexiblem Unterricht. „Schülerinnen und Schüler brauchen gerade jetzt eine Chance, die aktuelle Schulpolitik mitzubestimmen, indem sie ihre Meinungen und Anliegen vorstellen, diskutieren und anschließend auch darüber abzustimmen – auch wenn das zur Folge hatte, dass wir die Veranstaltung nicht wie sonst in Linz, sondern vor unseren Laptops und PCs zu Hause absolviert haben. Trotz allem haben uns die Teilnehmerzahlen bestätigt, was uns am Herzen liegt: Gelebte politische Bildung“, erläutert das Team der LSV OÖ.

„Demokratievermittlung bei Jugendlichen wichtig“

Die LSV OÖ ist die gesetzlich festgelegte und demokratisch gewählte Vertretung aller 190.000 Schüler im Bundesland. Sie setzt sich aus den Bereichen AHS, BMHS und BS zusammen, wobei jeder von ihnen ein achtköpfiges Team hat, an dessen Spitze drei Landesschulsprecher stehen. Die Aufgabe der 24 Mitglieder ist es, sich für die Anliegen von Schülern bei politischen Vertretern und wichtigen Entscheidungsträgern auf Landesebene einzusetzen. „In drei unterschiedlichen Workshops haben Eltern, Pädagogen, Pädagoginnen und Schüler sowie Schülerinnen sehr schlüssige und erfreuliche Erkenntnisse eingebracht, wie Politische Bildung in Schulen weiterentwickelt werden sollte. Ich werde mich dafür einsetzen, weil mir Demokratievermittlung und Politische Bildung vor allem bei Jugendlichen wichtig sind“, sagt Wolfgang Stanek, Präsident des Oberösterreichischen Landtags. Er ist erfreut, dass Politische Bildung ein Teil der SiP-Veranstaltung war.


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