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Ö/OÖ/NÖ. Die Quarantäne-Regeln an den Schulen werden gelockert. Die Details sind noch nicht klar, laut Medienberichten sei aber ziemlich fix, dass sich Schüler nach fünf Tagen (anstatt bisher zehn Tage) mit einem PCR-Test aus der Quarantäne freitesten können.

 (Foto: BlurryMe/Shutterstock.com)
(Foto: BlurryMe/Shutterstock.com)

Das Bildungsministerium möchte zudem, dass nur direkte Sitznachbarn eines Covid-19-positiven Schülers in Quarantäne müssen. Darüber wird noch verhandelt, heißt es. Die neuen Regeln sollen aber am Dienstag noch veröffentlicht werden.

Im Ö1-Morgenjournal hatte der Generalsekretär im Bildungsministerium, Martin Netzer, bereits angekündigt, dass künftig - nach deutschem Vorbild - bei einem positiv getesteten Schüler nicht mehr die ganze Klasse in Quarantäne soll, sondern nur die direkten Sitznachbarn. Vom Gesundheitsministerium heißt es laut Medienberichten hingegen, dass eine solch generelle Regel aufgrund der Gegebenheiten nicht möglich sei.

Aktuell gelten folgende Quarantäneregeln an Schulen: Unter zehn Jahren gibt es die Möglichkeit, im Fall von nur einem Infektionsfall alls Kinder als Kontaktperson der Kategorie 2 einzustufen. Diese Kinder können weiter in die Schule, sollen aber freiwillig ihre sozialen Kontakte außerhalb einschränken. Bei zwei oder mehr Fällen innerhalb von zwei Wochen, oder ist ein Erwachsener in der Klasse Covid-positiv, entscheidet die Gesundheitsbehörde.

Bei Schülern über zehn Jahren gilt im Grunde gleiches wie für Erwachsene: Wer mehr als 15 Minuten in weniger als zwei Meter Abstand mit einer Covid-positiven Person verbringt, gilt als Kontaktperson 1 und muss in Quarantäne. Ebenso entscheidet die Gesundheitsbehörde, wie die weiteren Klassenkollegen eingestuft werden.


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