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AUSSEERLAND. Bei den Schwendaktionen werden Feuchtwiesen gemäht und kleine Gehölze von der Wiese entfernt.

Naturschützer, Interessierte und Vereinsmitglieder beteiligten sich an der Schwendaktion auf einer Narzissenwiese in der Nähe des Ödensees. (Foto: Narzissenfestverein/Siegfried Zink)

Mit Baum- und Astscheren, Motorsense und Rechen ausgestattet trafen sich kürzlich Mitglieder des Narzissenfestvereins, um an einer Schwendaktion auf einer Wiese in der Nähe des Ödensees teilzunehmen. „Diese Aktionstage dienen zum Schutz und Erhalt der Narzissenwiesen“, erklärt Rudolf Grill, Obmann des Narzissenfestvereins. Die Narzissenwiesen gehören zu den stark bedrohten Lebensräumen in der Kulturlandschaft im Ausseerland-Salzkammergut. Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen werden die Wiesen zu intensiv bewirtschaftet. Zum anderen werden nasse oder erschwert erreichbare Wiesen nicht mehr oder zu wenig genutzt. Der Verein zum Schutz und Erhalt der Narzissenwiesen macht mit regelmäßigen Schwendaktionen auf die Wichtigkeit dieser besonderen Landschaft aufmerksam. Dabei werden Feuchtwiesen gemäht und kleine Gehölze von der Wiese entfernt, um ein Verbuschen und Zuwachsen der Wiese zu verhindern. Das Projekt wird von „Blühendes Österreich“, einer gemeinnützigen Privatstiftung von REWE International, unterstützt. Ein weiterer wichtiger Begleiter ist Energie Steiermark, die als Narzissenfest-Nachhaltigkeitspartner und Sponsor die Schirmherrschaft über dieses Projekt übernommen hat.

 


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