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Ö. 55 Prozent der rund 605.000 Schüler ab zwölf Jahren in Österreich und 86 Prozent der Studierenden hatten mit Stand 30. November einen aufrechten Impfschutz gegen Covid-19. Die Statistik Austria hat diese Schätzungen im Auftrag des Bildungsministeriums ermittelt. Während die Impfquote bei den Schülern in NÖ über dem Schnitt liegt, rangiert OÖ hier an letzter Stelle.

 (Foto: Volker Weihbold)
(Foto: Volker Weihbold)

„Ende November hatten österreichweit bereits 55 Prozent der Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren einen aufrechten Impfschutz, im Vergleich zu Ende September 2021 ist das eine erhebliche Steigerung von 12 Prozentpunkten. Die Impfquote der Studierenden ist mit Ende November auf 86 Prozent gestiegen und liegt damit deutlich über der Impfquote der gleichaltrigen Gesamtbevölkerung“, so Tobias Thomas, Generaldirektor von Statistik Austria.

Grundlage für die Schätzungen sind Daten der Schul- und Hochschulstatistik, des Nationalen Impfregisters Österreich zum 30. November 2021 sowie des vorläufigen Bevölkerungsstandes zum 1. Oktober 2021. Bei der Schätzung des Impfstatus von Studierenden aus dem Ausland wurden außerdem noch internationale Impfdaten berücksichtigt.

Stand Ende November 2021 waren nach Schätzungen von Statistik Austria bereits 86 Prozent der rund 395.000 Studierenden in Österreich immunisiert. Bei Medizinischen Universitäten lag die Quote mit 92 Prozent besonders hoch.

Höchste Quote bei AHS-Oberstufe

Die Impfquote der Schülerinnen unterscheidet sich nicht von jener der Schüler, mit jeweils 55 Prozent. Die Impfquote ab 12 Jahren steigt stetig mit dem Alter - so ist sie in der Sekundarstufe II mit 64 Prozent höher als in der Sekundarstufe I mit 37 Prozent.

Im Detail weist die Sekundarstufe I in der Unterstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS, 49 Prozent) eine deutlich höhere Impfquote auf als an Mittelschulen (30 Prozent). Innerhalb der Sekundarstufe II zeigen Schülern der AHS-Oberstufe mit 72 Prozent die höchste Impfquote, gefolgt von berufsbildenden höheren Schulen (66 Prozent) sowie Berufsschulen (62 Prozent). Der niedrigste Anteil ist in der Sekundarstufe II mit einer Quote von 52 Prozent an berufsbildenden mittleren Schulen (inkl. Polytechnischen Schulen) zu finden.

Regionale Unterschiede: NÖ über Schnitt, OÖ geringste Quote

Schüler, die zum Stichtag 1. 10.2021 ihren Hauptwohnsitz im Burgenland hatten, weisen mit rund 65 Prozent die höchste Impfquote auf, gefolgt von Niederösterreich (61 Prozent) und Wien (59 Prozent).

Deutlich unter dem Österreichschnitt von 55 Prozent liegen die Impfquoten der Schüler mit Hauptwohnsitz in Salzburg (50 Prozent), Kärnten (46 Prozent) und Oberösterreich (45 Prozent).

Bei den Studierenden zeigen sich ähnliche regionale Unterschiede: Die Hochschulen in Niederösterreich (87 Prozent) und Wien (87 Prozent) haben die höchsten Impfquoten. Oberösterreich (83 Prozent), Salzburg (81 Prozent) und Kärnten (80 Prozent) liegen unter dem Schnitt.

Details bei der Statistik Austria

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