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OÖ. Die Regierung hat ein weitgehendes Ende der Corona-Maßnahmen mit 5. März angekündigt. Ein „wichtiges Signal für den Re-Start im Tourismus, auch die Messebranche bekommt die geforderte Perspektive“, reagiert Oberösterreichs Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner.

Symbolbild - auch die Nachtgastro darf mit 5. März wieder öffnen. (Foto: Volker Weihbold)
Symbolbild - auch die Nachtgastro darf mit 5. März wieder öffnen. (Foto: Volker Weihbold)

„Die heute von der Bundesregierung verkündete fast vollständige Aufhebung der Corona-Beschränkungen ab 5. März, verbunden mit weiteren Lockerungen bereits ab 19. Februar, ermöglichen insbesondere dem Tourismus, der von den Maßnahmen besonders stark betroffen war, endlich die Chance für ein umfassendes Comeback“, so Achleitner. „Einen besonderen Lichtblick bedeuten die Öffnungen für die Nachtgastronomie und die Messewirtschaft. Die von mir in der vergangenen Woche massiv eingeforderte Aufhebung des Konsumationsverbotes bei Publikums- und Fachmessen wird endlich umgesetzt – das bringt für die Messe-Branche die notwendige Planungssicherheit. Denn ohne Konsumation ist eine wirtschaftliche Organisation von Messeveranstaltungen de facto nicht möglich.“

2G fällt am 19. Februar

Ab kommenden Samstag, 19. Februar, wird in allen Bereichen, wo derzeit noch 2G gilt, die 3G-Regel eingeführt - also auch für Gastronomie, Beherbergung, Seilbahnen, Thermen und weitere Freizeitbetriebe sowie Veranstaltungen. Ab 5. März werden dann die restlichen Corona-Maßnahmen – bis auf die FFP2-Maskenpflicht in bestimmten Bereichen - wieder aufgehoben.

 Einreisebestimmungen gelockert

Ein weiteres positives Signal für Achleitner: die Erleichterung der Einreisebestimmungen nach Österreich von 2G auf 3G. „Das hat vor allem für die Stadthotellerie sowie auch für die heimische Reise- und Veranstalterbranche, die unter der Corona-Krise besonders schwer gelitten haben, von größter Bedeutung. Damit wird auch Oberösterreich als Tourismusstandort nicht nur für den europäischen Markt und Großbritannien noch attraktiver, sondern auch für Fernmärkte wie die USA und China.“

Stelzer: „Die Entwicklung erlaubt es“

Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) begrüßt die Aufhebung ebenfalls: „Die Entwicklung erlaubt das, und es hat ja niemand einen Spaß daran, Verbote oder Beschränkungen auszusprechen. Das soll ja immer nur dem Schutz dienen. Und wenn dieser Schutz in dem Ausmaß nicht erforderlich ist, dann soll es auch gleich all diese Schritte geben“, so Stelzer im ORF-Interview.

NEOS-Klubobmann Felix Eypeltauer kritisiert in einer Aussendung, dass es nach zwei Jahren Pandemie immer noch nicht gesachfft werde, Maßnahmen vorzulegen, „die auch nachvollziehbar sind und diese rechtzeitig anzukündigen“. Die Maßnahmen – wie die Sperrstunde – hätten schon früher fallen sollen.

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) zeigt Verständnis für Lockerungsschritte, „die Verkündung dieser Öffnungsschritte in einer noch sehr heißen Phase betrachte ich als ein Spiel mit dem Feuer“, sieht er einen unberechenbaren Umgang der Bundesregierung mit der Pandemie. Mehr dazu hier.  

 


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