Große Mobilitätsumfrage 2022 startet im Juli
OÖ/LINZ. Schon 1982, 1992, 2001 und 2012 hat das Land OÖ das Mobilitätsverhalten der Oberösterreicher erhoben - als Faktenbasis für die die Verkehrspolitik. Seit 25. Juli 2022 werden für die aktuelle Umfrage wieder Einladungen an 300.000 Haushalte verschickt.

Um ein möglichst umfassendes Bild zum Verkehrsverhalten der Bevölkerung zu erhalten, werden ab 25. Juli 2022 Einladungen zur Befragungsteilnahme an insgesamt fast 300.000 zufällig ausgewählte Haushalte versendet. „Die Befragung basiert auf einer gesteuerten Zufallsauswahl von Haushalten und den darin lebenden Personen aus dem zentralen Melderegister. Eine Teilnahme ist deshalb so wichtig, weil wir nicht einfach irgendjemanden befragen können – eine repräsentative Hochrechnung wäre dann nicht mehr möglich“, so Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner. Die Basiserhebung wird inhaltlich im Wesentlich den vorhergehenden Befragungen entsprechen. Somit bleibt eine Vergleichbarkeit gewahrt. Es wurden aber auch, der Zeit entsprechend, neue Befragungselemente in der Erhebung aufgenommen, wie beispielsweise der Bereich Homeoffice.
Appell zum Mitmachen
„Durch die Teilnahme an der Mobilitätserhebung 2022 wird ein demokratisches Instrument genutzt, welches zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft eingesetzt wird. Deshalb möchte ich alle Haushalte, welche Post erhalten werden, ersuchen, an der Verkehrserhebung aktiv teilzunehmen. Jede einzelne Rückmeldung schärft das Wissen unserer Verkehrsexperten“, so Steinkellner. Denn: Jedes Jahr werden seitens des Landes Oberösterreich große finanzielle Mittel für den weiteren Ausbau der Infrastruktur in Bereichen der Schiene, Straße, Rad- und Fußwege, Bahnhöfe, Haltestellen etc. sowie für betriebliche und verkehrsorganisatorische Zwecke bereitgestellt. Diese Investitionen in ein funktionales Verkehrssystem sind wichtig, damit das Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und die Freizeitaktivitäten in Oberösterreich für hunderttausende Menschen attraktiv bleiben. Um die zur Verfügung stehenden Gelder optimal und bedarfsorientiert einzusetzen, braucht es entsprechende Daten und darauf aufbauende Analysen.


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