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LINZ. Eine sehr positive Leistungsbilanz legte das Oö. Feuerwehrkommando für das auch sehr herausfordernde Jahr 2024 vor. Das Engagement der Freiwilligen kann man nicht zu hoch schätzen, dazu steigt die Teilnahme von Frauen und des Nachwuchs.

Landes-Feuerwehrinspektor Karl Kraml, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Feuerwehrpräsident Robert Mayer, Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Landes-Feuerwehrkommandant-Stv. Michael Hutterer (v. l.) (Foto: Hermann Kollinger)

7,73 Millionen ehrenamtliche Einsatzstunden leisteten die Mitglieder oö. Feuerwehren - 906 sind es insgesamt, 873 davon freiwillig. Knapp 16.200 Brandeinsätze, an die 47.000 technische Einsätze mussten absolviert werden. Es geht dabei vor allem auch um die Sicherheit der Menschen im Land, 3.135 Personen wurden bei den Einstätzen gerettet, dazu mehr als 2.200 Tiere. Herausfordernd waren unter anderem das Hochwasser in Oberösterreich und dann auch die Hilfe im noch schlimmer betroffenen Niederösterreich. „Die Hochwasserereignisse des vergangenen Jahres haben Oberösterreich erneut vor große Herausforderungen gestellt. Tausende Feuerwehrmitglieder standen im Dauereinsatz, um Menschen zu retten, Schäden zu begrenzen und Gemeinden wieder lebenswert zu machen. Diese Einsätze forderten nicht nur körperliche Höchstleistungen, sondern auch enorme mentale Stärke. Angesichts der Prognosen für die kommenden Jahre ist klar: Extreme Wetterereignisse werden häufiger und intensiver. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, braucht es eine Zukunftsvision, die Vorbereitung auf das, was uns erwarten wird. Eine starke Feuerwehrorganisation, die auf technologische Innovationen, gezielte Ausbildung und eine nachhaltige finanzielle Absicherung setzt ist unabdingbar“, so Feuerwehrpräsident Robert Mayer. 9,3 Millionen Euro wurden 2024 an Förderungen vom Landesfeuerwehrband an die oö. Feuerwehren und Gemeinden ausgeschüttet.

Positive Mitgliederentwicklung

Während sich die Mitgliederanzahl relativ stabil bei rund 95.000 eingependelt hat, ist man bei der Feuerwehr vor allem über den Zuwachs an Jungen und Frauen erfreut. Bei den Jugendlichen erreichte man mit mehr als 13.000 Jugendmitgliedern einen neuen Höchststand, bei den Frauen überschritt man die Marke von 10.000. Fünf Kommandantinnen gibt es mittlerweile.

„Sicherheit, ist das erste Gefühl, das viele mit der Feuerwehr verbinden. Ein Gut, das besonders in Notlagen unbezahlbar ist. Im vergangenen Jahr leisteten die Feuerwehren in über 63.000 Einsätzen Hilfe. Hinter dieser beeindruckenden Bilanz stehen knapp 95.000 engagierte Männer und Frauen. Das Land OÖ weiß um diesen unschätzbaren Beitrag und unterstützt die Feuerwehren gezielt – heuer etwa durch die Anschaffung von 70 neuen Fahrzeugen mit einem Gesamtwert von 18 Mio. Euro, aber auch durch Förderung von Ausbildungen wie dem C-Führerschein oder Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamts. Denn Feuerwehr bedeutet mehr als Sicherheit – sie steht auch für Gemeinschaft und Kameradschaft. Bereits 13.100 Kinder und Jugendliche erleben diesen Zusammenhalt in der Feuerwehrjugend. Sie lernen früh Werte wie Verantwortung, Teamgeist und Hilfsbereitschaft. Im Jubiläumsjahr der Feuerwehrjugend setzt das OÖ Feuerwehrressort daher einen besonderen Fokus auf die Nachwuchsförderung, um junge Menschen gezielt zu unterstützen und sie am Weg zu verantwortungsbewussten Mitgliedern unserer Gesellschaft zu fördern“, betonen Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger. und Landeshauptmann Thomas Stelzer.


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