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OÖ/LINZ. Mehr als 4.200 Kinder und Jugendliche haben heuer in Oberösterreich die Sommerschule besucht. An insgesamt 92 Standorten – darunter auch mehrere in Linz – fand das zweiwöchige Programm von 25. August bis 5. September statt. Begleitet wurden die Schüler von 475 engagierten Lehrkräften und 46 Buddys.

Sommerschule: Heuer nahmen 4.262 Schüler an dem zweiwöchigen Programm teil, das an 92 Standorten angeboten wurde. (Foto: Volker Weihbold)

„Bildung ist die Chance für junge Menschen, sich für ihre Zukunft zu rüsten. Und die Möglichkeit für jeden Einzelnen, seine Talente zu entfalten. Die Sommerschule schafft eine motivierende Lernumgebung, in der Schüler voneinander profitieren“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP). Die Sommerschule sei zudem eine „wertvolle Brücke für einen gelungenen Start ins neue Schuljahr“.

Auch die Pläne von Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS), die Teilnahme ab 2026 für außerordentliche Schüler verpflichtend zu machen, begrüßt Haberlander: „Wir begrüßen in Oberösterreich alle Maßnahmen zur Sprachförderung in Schulen, denn Sprache ist der Schlüssel, damit Integration gelingt.“

Lernen in kleinen Gruppen

In Kleingruppen von sechs bis 15 Personen konnten die Kinder in Deutsch, Mathematik und weiteren Fächern Lerninhalte wiederholen und vertiefen. Besonders wichtig war dabei die persönliche Betreuung. „Aufgrund der kleinen Gruppengrößen bestand in der Sommerschule die Möglichkeit, viel individueller auf jeden Schüler einzugehen“, erklärt Werner Niki, Leiter der Sommerschule an der VS 30 Dr.-Ernst-Koref-Volksschule in Linz. Dort begleiteten sechs Lehrkräfte rund 60 Kinder.

Auch an der VS Enns wurde das Programm positiv aufgenommen. Schulleiterin Regina Oberreiter berichtet: „Die Sommerschule verband Sprache, Lernen und Spiel. Kinder konnten in einer entspannten Atmosphäre wiederholen, ihre Sprachkenntnisse festigen und Neues entdecken.“

Bereicherung für Lehrkräfte

Nicht nur die Kinder profitierten vom zusätzlichen Lernangebot. Für die Pädagogen sei es „überaus bereichernd“ gewesen, so Standortleiter Niki. Durch die Zusammenarbeit mit Kollegen anderer Schulen seien „neue Sichtweisen oder Ideen für das kommende Schuljahr“ entstanden.

Die Sommerschule wurde 2020 eingeführt und hat sich laut Bildungsreferat inzwischen fix in der oberösterreichischen Bildungslandschaft etabliert.


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