Land OÖ übte Abläufe bei Energiemangel-Szenario
OÖ/LINZ. Das Land OÖ hat am Donnerstag gemeinsam mit Energieversorgern, Netzbetreibern, Behörden und Einsatzorganisationen eine groß angelegte Katastrophenschutzübung zu einer „Energiemangellage“ durchgeführt. Ziel war es, den Umgang mit einer europaweiten Stromknappheit und kontrollierten Lastabschaltungen zu trainieren, um die Versorgungssicherheit auch in Ausnahmesituationen gewährleisten zu können.

Im Übungsszenario wurde ein erheblicher Rückgang der Stromproduktion – etwa durch geringere Erzeugung aus Wasserkraftwerken und Ausfälle von Atomkraftwerken – angenommen. Geprobt wurden unter anderem die Aktivierung der Krisenstäbe, die Abstimmung mit Netzbetreibern und Energieversorgern sowie die Information der Bevölkerung.
Krisenstab koordinierte
Der Krisenstab des Landes OÖ koordinierte gemeinsam mit Energieunternehmen und Einsatzorganisationen die notwendigen Maßnahmen. Dabei standen Entscheidungsprozesse, die Priorisierung kritischer Infrastrukturen und die Kommunikationswege im Mittelpunkt.
Die Übung habe gezeigt, dass das Land über ein gut funktionierendes Netzwerk an Akteuren verfügt, um auf Energiemangellagen vorbereitet zu sein, teilte das Land OÖ nach der Übung mit.
Für den Fall einer tatsächlichen Energiemangellage weist das Land darauf hin, dass kurzfristige Stromabschaltungen in einzelnen Regionen nicht ausgeschlossen sind. Haushalten wird daher empfohlen, Vorräte an Lebensmitteln, Trinkwasser und Batterien anzulegen.
Landeshauptmann Thomas Stelzer zum Training: „Übung macht den Meister. Zum Schutz der Oberösterreicher müssen wir auf alle Notfälle vorbereitet sein und funktionierende Informationsketten zur Abstimmung und Entscheidungsfindung haben. Daher proben wir in regelmäßigen Abständen unterschiedliche Krisen- und Katastrophenszenarios. Die Übung hat gezeigt, dass die Abläufe stimmen.“


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