Nach Brand-Drama in der Schweiz: Linzer Club verbannt Pyrotechnik von Champagnerflaschen
OÖ. Nach dem verheerenden Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana, bei dem 40 Menschen starben, setzen Linzer Clubs nun auf LED-Effekte statt Spritzkerzen.
Der Club Le Jardin in der Linzerie hat nach der Brandkatastrophe im Schweizer Skigebiet Crans-Montana tiefgreifende Konsequenzen gezogen. Bei dem Feuer in der Silvesternacht am 1. Januar starben mindestens 40 Menschen, mehr als 100 wurden verletzt. Den Ermittlern zufolge trugen pyrotechnische Spritzkerzen auf Champagnerflaschen zur raschen Ausbreitung des Feuers bei.
Sicherheit statt Funkenflug
In Reaktion darauf verzichtet der Linzer Club künftig vollständig auf Spritzkerzen und ähnliche pyrotechnische Effekte bei der Präsentation von Premium- und Champagnerflaschen. Stattdessen werden LED-Flashlights verwendet, die eine spektakuläre Inszenierung ermöglichen, ohne offenes Feuer oder Funkenflug. Die Entscheidung soll nicht nur die Gäste schützen, sondern auch ein starkes Signal an die Club- und Eventszene senden.
Trotz der Tatsache, dass das Le Jardin bereits alle feuerpolizeilichen Auflagen erfüllt – darunter Sprinkleranlagen, Brandmelder, feuerfeste Materialien und klare Fluchtwege – geht das Team einen Schritt weiter. Die Umstellung auf LED-Lichter gilt als vorbeugende Maßnahme, um Risiken möglichst auszuschließen.
Auch Remembar stellt um
Auch die Linzer Remembar stellt um. „Die ersten LED-Lights sind schon bei uns eingetroffen und ab dem kommenden Wochenende in Betrieb“, lässt das Team auf Social Media wissen.
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