Neuausrichtung der Donauregion OÖ: "Donau ist nicht die ganze Geschichte"
LINZ/OÖ. Der 2019 gegründete Tourismusverband Donau Oberösterreich hat einen neuen Namen: Tourismusverband Donauregion Oberösterreich. Damit soll der Fokus nicht mehr nur auf der Donau allein, sondern auch auf den umliegenden Regionen liegen. Zusätzlich wird bewusstes Reisen immer wichtiger.

„Die Donauregion Oberösterreich ist mehr als die Donau selbst. Die Region endet nicht am Ufer der Donau – sie beginnt dort und entfaltet sich weit darüber hinaus“, begründet der Aufsichtsratsvorsitzende des Tourismusverbandes, Friedrich Kaindlstorfer, die neue Bezeichnung.
Mehr als 643.500 Nächtigungen
Im Jahr 2025 verzeichnete der Tourismusverband mehr als 283.000 Ankünfte und über 643.500 Nächtigungen in der Region. Beide Zahlen entsprechen einer positiven Entwicklung zum Vorjahr. Ziel sei jedoch der Ganzjahrestourismus – also nicht nur im Sommer und bei warmen Temperaturen –, und „von der direkten Donau in die Donauregion zu gehen“, so Kaindlstorfer.
Die gesamte Region soll sichtbar gemacht werden – auch jene Gemeinden, die nicht direkt an der Donau liegen.
Resonanztourismus
An diesen Punkt schließt Petra Riffert, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Donauregion OÖ, an: „Es geht nicht mehr um das schnelle Abhaken von Sehenswürdigkeiten, sondern um den bewussten Kontakt mit der Landschaft, der Kultur und vor allem mit den Menschen vor Ort“.
Dabei gewinne der Resonanztourismus – also nachhaltiges Reisen mit Schwerpunkt auf diesen tiefen Begegnungen – zunehmend an Bedeutung.
„Für dich entdeckt“
Der neue Kampagnenslogan des Tourismusverbandes soll sich mit „Für dich entdeckt“ direkt und persönlich an den Gast wenden.
Außerdem verbindet er die Interessen und den Wunsch der Entschleunigung von Zielgruppen, zu denen insbesondere Familien und Reisende mit dem Wunsch nach Selbstfindung gehören.
Internationale Initiative
Neben vielen nationalen Beispielen des Resonanztourismus in Oberösterreich, wie Donauschifffahrten, Wanderungen oder anderen Naturerlebnissen gibt es auch eine internationale Initiative.
Mit „Discover your Danube“ wird die Donau – der längste Fluss innerhalb der Europäischen Union – auch gemeinsam und grenzübergreifend touristisch vermarktet. Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer der Oberösterreich Tourismus GmbH, freut sich darüber, dass die Zusammenarbeit mit den Partnern aus Österreich, Deutschland und Ungarn umgesetzt wird.


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