Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OÖ. Gute Nachrichten für alle Eis-Liebhaber: Die Lebensmittelaufsicht hat Speiseeis aus 37 oberösterreichischen Betrieben untersucht. Rund drei Viertel der Proben waren einwandfrei. Keine einzige Probe wurde als für den Verzehr ungeeignet eingestuft.

  1 / 2   Symbolfoto - wie schon in den Vorjahren zog die oö. Lebensmittelaufsicht auch heuer wieder Proben von Speiseeis. (Foto: YuricBel/stock.adobe.com)

Die meisten Eisbetriebe in Oberösterreich arbeiten hygienisch einwandfrei. Das zeigt eine aktuelle Schwerpunktkontrolle der Lebensmittelaufsicht. Von insgesamt 67 untersuchten Proben aus 37 Betrieben gab es bei 51 keine Beanstandungen.

Besonders erfreulich: Anders als im Vorjahr war keine Probe so mangelhaft, dass sie als ungeeignet für den menschlichen Verzehr bewertet werden musste.

Kontrolliert wurde in allen Bezirken sowie in Linz. Die Proben nahmen die Mitarbeiter direkt aus den Verkaufsvitrinen.

Wo die Mängel liegen

Bei 16 Proben aus zehn Betrieben stellten die Kontrolleure dennoch Mängel fest. In zwölf Fällen wurden Rückstände von Reinigungsmitteln gefunden. Diese können entstehen, wenn Geräte nach der Reinigung nicht gründlich genug mit Wasser nachgespült werden.

Außerdem entdeckte die Lebensmittelaufsicht einen nicht erlaubten Farbstoff und erhöhte Keimzahlen. Laut Land zeigen solche Abweichungen, an welchen Stellen die Betriebe ihre Hygiene verbessern müssen.

Maßnahmen und Nachkontrollen

In allen zehn betroffenen Betrieben wurden Maßnahmen angeordnet. Die Verantwortlichen müssen nachweisen, dass sie die festgestellten Fehler behoben haben. Zusätzlich sind Nachkontrollen und weitere Proben vorgesehen.

„Wir wollen, dass die Menschen in Oberösterreich ihr Eis ganz unbeschwert genießen können. Deshalb prüfen wir nicht erst, wenn etwas passiert, sondern wir schauen von Anfang an ganz genau hin“, sagt der für Konsumentenschutz zuständige Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). „Wer die Hygiene vernachlässigt, muss mit Konsequenzen rechnen. Wir lassen hier keinen Spielraum, denn die Gesundheit der Menschen in Oberösterreich ist das Wichtigste.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden