„Gutes Finden“ künftig nur noch als Webversion
OÖ. Vor neun Jahren entwickelte das Klimabündnis Oberösterreich gemeinsam mit dem Land OÖ und Bio Austria die App „Gutes Finden“. Dort sind klimafreundliche Betriebe in ganz Oberösterreich registriert. Das Angebot wird nun komplett auf die seit einem Jahr bestehende Webversion eingeführt, diese wird ausgebaut. Die App wird mit 3. Juli offline genommen.

Vom Bio-Bauernhof über Restaurants bis hin zu Modeboutiquen und Start-ups: Die Plattform „Gutes Finden“ versammelt klimafreundliche Betriebe in Oberösterreich. Mittlerweile sind 900 Betriebe registriert und können dort schnell gefunden werden.
Seit rund einem Jahr gibt es „Gutes Finden“ auch als Webversion. Wie in der App werden auf www.gutesfinden.at seither alle registrierten Betriebe angezeigt. Man kann die Landkartenansicht nutzen, nach Schlagwörtern und mithilfe von Filtern suchen und Betriebe vorschlagen.
Da die Webversion bei den Nutzenden sehr gut ankomme, die Downloadzahlen der App aber stagnieren würden, habe sich das Klimabündnis OÖ gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern dazu entschlossen, die App mit 3. Juli offline zu nehmen, teilt das Klimabündnis OÖ mit. Betriebe können sich weiterhin auf app.gutesfinden.at/login anmelden und ihr Profil bearbeiten, Bilder hinzufügen und Informationen aktualisieren. Lediglich den Bereich „Aktionen“ gibt es in der Desktopversion nicht mehr.
Plattform wird ausgebaut
Mit dem Ende der App werde in den kommenden Monaten die Seite www.gutesfinden.at zu einer Plattform für nachhaltigen Konsum ausgebaut und um einige Projekte erweitert, um noch mehr für nachhaltigen Konsum zu begeistern.
„Wir sind stolz, dass wir mit ‚Gutes Finden‘ so viele kleine, regionale Betriebe unterstützt können und gleichzeitig Konsumenten die Suche nach guten Produkten erleichtern. Die Ära der App geht zu Ende, doch ‚Gutes Finden‘ bleibt als Marke und Website für verantwortungsvollen Konsum bestehen“, so Klimabündnis OÖ Geschäftsführer Norbert Rainer.
Foto: Die App „Gutes Finden“ geht offline, die Desktopversion läuft weiter. ©Sophie Salfinger


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