Konsumentenschutz: Hohes Sparpotenzial bei Schulartikeln
OÖ. Noch sind Ferien, aber der Schulanfang rückt näher – und der kann ganz schön teuer kommen. Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich hat die Preise von Schulartikeln erhoben. Der AK-Vergleich zeigt, wie man bei Schulartikeln Geld sparen kann.

Basis für die Erhebung waren Schulartikellisten für die Volksschule sowie die Mittelschule. Die Preise der einzelnen Schulartikel wurden bei zehn Anbietern verglichen. Das Ergebnis zeigt die günstigsten Anbieter der notwendigen Schulausstattung.
Beim Muster-Warenkorb für die Volksschule liegen die Preise zwischen 71 Euro im günstigsten Fall und 131 Euro im teuersten Fall mit Markenprodukten. Beim Muster-Warenkorb für die Mittelschule liegen die Preise zwischen 108 und 193 Euro.
Hohes Einsparpotenzial
Die Konsumentenschützer raten dazu, Aktionspreise zu nutzen und auf Markenprodukte zu verzichten, wenn man Geld sparen will. Gerade bei teureren Produkten ist das Sparpotenzial groß: Bis zu neun Euro beim Zirkel, bei der Füllfeder bis zu sieben Euro, bei Tuschestiften bis zu sechs Euro und bei einer Schere bis zu vier Euro. Allerdings lässt sich auch bei günstigen Produkten viel sparen, von denen mehrere gekauft werden, wie etwa Schulhefte.
Die Konsumentenschützer haben noch einen Tipp, der auch der Umwelt zugute kommt: Investiert man in hochwertige Produkte, für die es Ersatzteile zu kaufen gibt, ist der Schulartikel länger nutzbar, was ebenfalls auf lange Sicht Geld spart.


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