Herbst und Winter erhöhen das Risiko für Geflügelpest
OÖ. Mit Beginn der Herbst- und Wintersaison steigt das Risiko für Ausbrüche der Geflügelpest bei Wildvögeln und in Hausgeflügelbeständen. Tierhalter sollen deshalb vorsorglich auf Biosicherheitsmaßnahmen achten und den Kontakt ihrer Tiere mit Wildvögeln möglichst verhindern.

Die Geflügelpest, auch Vogelgrippe oder aviäre Influenza genannt, ist eine anzeigepflichtige Erkrankung, die Geflügel sowie Zier-, Wild- und Greifvögel betreffen kann. Hausgeflügel und Vögel können sich durch direkten Kontakt mit Wildvögel mit der Erkrankung infizieren. Ebenso ist aber auch eine indirekte Ansteckung möglich, bei der das Virus mit Geräten, Kleidung, Schuhen übertragen wird.
Vorsorgliche Maßnahmen
Um einen Eintrag in den Hausgeflügelbestand bestmöglich zu verhindern, wird geraten, grundlegende Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Der Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel sollte bestmöglich verhindert werden. Ebenso sollte ein Wechsel von Schuhen und Kleidung beim Betreten der Stallungen durchgeführt werden.
Verdachtsfälle melden
Zu den möglichen Symptomen zählen ein Rückgang der Legeleistung, plötzliche Todesfälle und hohe Sterberaten. Erkrankte Tiere können außerdem Atemwegsbeschwerden, neurologische Symptome, Durchfall oder veränderte Eierschalen aufweisen. Auch eine verringerte Futter- und Wasseraufnahme sowie Teilnahmslosigkeit sind möglich.
Bei einem Verdacht auf Geflügelpest ist umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde zu informieren. Werden verendete Wasser- oder Greifvögel gefunden, ist der zuständige Amtstierarzt zu verständigen.
Weitere Informationen sind auf der Website der AGES verfügbar.








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