Neues Forschungsprojekt zu Künstlicher Intelligenz
OÖ. In Oberösterreich wird im Jänner 2021 ein neues Forschungsprojekt zu Künstlicher Intelligenz begonnen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz optimal zu gestalten. Einer der Projektpartner ist das Sofware Competence Center in Hagenberg.

Teaming. AI (= Artificial Intelligence) heißt ein Forschungsprojekt rund um Künstliche Intelligenz, das im Jänner 2021 begonnen werden soll. Bis Dezember 2023 soll untersucht werden, wie die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz optimal gestaltet und der Mensch nicht durch die Maschine ersetzt wird. „Die KI lernt vom Menschen über Feedback direkt im Prozess und verbessert daher wiederum ihre Unterstützung für den Menschen. Dadurch soll eine Art Vertrauensbasis in diesem neuen Team entstehen, führt Mario Pichler vom Software Competence Center Hagenberg (SCCH) aus. Das SCCH ist ein unabhängiges Forschungszentrum rund um Software und bei Teaming AI einer der Projektpartner.
Internationale Zusammenarbeit
Zusammengearbeitet wird unter anderem mit der Wirtschaftsuniversität Wien, der Universität Mannheim und internationalen Unternehmen wie Global Equity & Corporate Consulting aus Spanien sowie Profactor aus Österreich. Diese Kooperation habe sich bereits etabliert, meint Christoph Breitschopf, Leiter von Profactor: „Gemeinsam mehr erreichen trifft hier wirklich zu. Bei Profactor sind wir stark in der Forschung zu allen Produktionsthemen. Das SCCH bringt seine Expertise in der KI ein“.
„Das Potenzial der Künstlichen Intelligenz (KI) für die Industrie ist groß. Doch KI ist noch viel stärker im Team mit dem Menschen. Beide – Mensch und Maschine – haben Stärken, die sich optimal ergänzen können. Bei der Weiterentwicklung der Technologien muss daher der Mensch verstärkt im Mittelpunkt stehen. Dieses Horizon 2020 EU-Projekt zeigt, dass Oberösterreich am besten Weg ist, eine Vorreiterposition im Bereich ‚Human Centered AI‘ einzunehmen – ein Ziel, das im Strategischen Programm #upperVISION 2030 fest verankert ist“, sagt Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) zum neuen Projekt.
5,7 Millionen Euro sind insgesamt dafür vorgesehen.


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