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OÖ. Der Bund fördert drei neue oberösterreichische Forschungsprojekte. Insgesamt vier Millionen Euro fließen in die Weiterentwicklung von 3D-Druck im Leichtbau sowie in die Verbesserung von Wasserstofftechnologien und E-Batterien.

Wirtschafts- und Forschungslandesrat Markus Achleitner informiert über drei neue Forschungsprojekte mit oberösterreichischer Beteiligung. (Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)

Darüber berichtet Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP): „Mit vier Millionen Euro fördert der Bund drei Forschungsprojekte mit oberösterreichischer Beteiligung. Das bringt einen weiteren wichtigen Schub für Oberösterreichs Forschungs-Landschaft im Bereich der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Innovative Verfahren für die industrielle Fertigung sowie die Optimierung von Wasserstofftechnologien und E-Batterien – zu diesen wichtigen Themen starten drei neue Forschungsprojekte im Kompetenzzentren-Programm des Bundes (COMET), die von Land Oberösterreich kofinanziert werden und an denen oberösterreichische Forschungseinrichtungen und Unternehmen maßgeblich beteiligt sind“.

Neuer Zweck für E-Batterien

Im Detail wird etwa am LKR Leichtmetallkompentenzzentrum Ranshofen drahtbasierter 3D-Druck im Leichtbau weiterentwickelt. Das Projekt „We3D“ verfolgt das Ziel, die Technologie für neue Anwendungen in der Industrie wie im Automobilsektor oder Maschinenbau voranzutreiben. Ein weiteres Projekt, das nun gefördert wird,ist „HyTechonomy“, das Wasserstofftechnologien erforscht. Hier wird etwa Wissen zu Brennstoffzellen eingebracht. Das dritte neue Forschungsvorhaben mit oberösterreichischer Beteiligung heißt „SafeLIB“ und sieht vor, dass Batterien für E-Autos nach deren ursprünglicher Verwendung für andere Zwecke nutzbar werden.

„Wichtiges Instrument für die kooperative Forschung“

Beteiligt an allen drei Projekten ist das Unternehmen Fronius International. Weitere Beteiligte sind unter anderem das Law Lab der Johannes Kepler Universität, Fill und Wacker Neuson. „Das COMET-Förderprogramm stärkt maßgeblich die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Unternehmen und ist damit ein wichtiges Instrument für die kooperative Forschung. Wir freuen uns, dass Forschungseinrichtungen aus dem UAR Innovation Network an diesen wichtigen Innovationsvorhaben beteiligt sind und LKR ein Projekt leitet“, meint Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der Upper Austrian Research (UAR).

COMET bedeutet Competence Centers for Excellent Technologies und ist eine bundesweite Förderschiene. Insgesamt werden derzeit sieben Projekte mit Mitteln von 10,4 Millionen Euro gefördert. Bei den oberösterreichischen Projekten trägt das Land zusätzlich rund 640.000 Euro bei.


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