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OÖ. Am Mittwoch, 25. November, ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer informiert darüber, dass es derzeit fünf Frauenhäuser im Bundesland gibt. 2021 ist der Bau eines sechsten Frauenhauses in Braunau geplant.

von links: Landesrätin Birgit Gerstorfer spricht mit Margarethe Rackl, der Leiterin des Linzer Frauenhauses. (Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)

In Oberösterreich bestehen derzeit fünf Frauenhäuser - in Linz, Wels, Steyr, Ried im Innkreis und Vöcklabruck. Aufgrund der hohen Auslastung und der nicht mehr zeitgemäßen Wohnverhältnisse werden das Frauenhaus in Ried und das in Steyr durch einen Neubau ersetzt. Zudem ist in Braunau ein sechstes Frauenhaus geplant. Das passende Grundstück dafür wurde bereits erworben, der Gemeinderat hat der Widmung zugestimmt.

Gewalt gegen Frauen steigt trotz Maßnahmen zur Vorbeugung

„Anhand der aktuellen Zahlen sehen wir, dass trotz intensiver Präventionsarbeit und zunehmender Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema, Gewalt gegen Frauen und Kinder steigt. Vor allem die Intensität der Gewalttaten nimmt zu. Fast alle Frauen in den Frauenhäusern haben massivste Gewalt erlebt und sind oft nur knapp mit dem Leben davongekommen. Die Auslastung unserer Frauenhäuser liegt im Schnitt bei fast 100 Prozent. Als für den Gewaltschutz zuständige Landesrätin sehe ich es als meine Aufgabe, diesen gefährdeten Frauen und Kindern Schutz zu bieten. Ich werde daher so lange Frauenhausplätze bauen, bis jede betroffene Frau mit ihren Kindern einen sicheren Zufluchtsort in Oberösterreich hat“, verspricht Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ).

Der Ausbau werde daher auch nach 2021 weitergehen. So wird bereits nach einem geeigneten Grundstück im unteren Mühlviertel gesucht. Die finanziellen Mittel für den Kauf des Grundstücks und die Errichtung des Gebäudes stellt die Abteilung Soziales des Landes Oberösterreich bereit.


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