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Langer-Weninger: Brandgefährliche Lage in Wald und Flur – jegliche Zündquellen vermeiden

Tips LogoNicole Dirnberger, 30.03.2022 15:41

OÖ. Noch vor einigen Jahren assoziierte man Waldbrände mit fernen Ländern wie Australien, Kalifornien oder Griechenland. Doch spätestens seitdem im Vorjahr ein großflächiger Brand im niederösterreichischen Rax-Gebiete tobte, sind wir uns alle der unmittelbaren Gefahr bewusst: Waldbrände in Österreich sind realistisch und können durch eine Unachtsamkeit ihren Anfang nehmen – auch jetzt im Frühjahr.

"Ein Funken reicht dieser Tage um einen Wald- oder Flurbrand auszulösen. Die fehlenden Niederschläge der vergangenen Wochen und Monate als Folge des Klimawandels fordern nun leider ihren Tribut", sagt Landesrätin Michaela Langer-Weninger. Foto: FF St. Agatha

„Ein Funken reicht dieser Tage um einen Wald- oder Flurbrand auszulösen. Die fehlenden Niederschläge der vergangenen Wochen und Monate als Folge des Klimawandels fordern nun leider ihren Tribut. Äußerste Vorsicht ist daher das Gebot der Stunde. Ich appelliere an alle oberösterreichischen Bürger: Schützen wir unsere Wälder, vor allem aber auch unsere Einsatzkräfte vor unnötigen Gefahren. Verhindern wir durch größtmögliche Achtsamkeit weitere Brände“, so Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger

Fehlende Niederschläge im ersten Quartal 

Im März gab es bislang in vielen Regionen Oberösterreichs wenig bis gar keinen Niederschlag. Auch die Vormonate Jänner und Februar waren verhältnismäßig trocken.

Nun am Monatsende kommt der von vielen Bauern, Forstwirten aber auch Feuerwehren langersehnte Regen – und damit eine Entspannung der von Trockenheit aufgeheizten Lage. Dennoch wird der heurige März laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik als einer der zehn trockensten Märzmonate seit Beginn der Niederschlagsmessungen im Jahr 1858 eingehen. Nur ein Zehntel der durchschnittlichen März-Regenmenge fiel 2022 vielerorts zu Boden. In  Linz beispielsweise 6 mm. Der Jahres-Durchschnitt beträgt 72 mm.


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