Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Die fünfte Verhandlungsrunde zu einem neuen Bahn-Kollektivvertrag ist am Sonntag gescheitert. Somit werden die Eisenbahner am Montag österreichweit in den Warnstreik treten. Busse, auch Postbusse, und kommunale Verkehrsbetriebe, zum Beispiel die Linzer Straßenbahnen, fahren, Regionalbahnen, Fern- und Nachtzüge sowie S-Bahnen hingegen stehen still.  

Foto: laumat.at / Matthias Lauber
Foto: laumat.at / Matthias Lauber

Auch der grenzüberschreitende Bahnverkehr bzw. der Nachtreiseverkehr ist betroffen. Hier wird es bereits ab heute, Sonntagabend, bis Dienstagfrüh zu Ausfällen bei den Nightjet- und EuroNight-Verbindungen kommen. Die ÖBB haben ihre Fahrgäste bereits am vergangenen Freitag vorsorglich informiert und ersuchen noch einmal eindringlich, nicht notwendige Fahrten zu verschieben bzw. alternative Reisemöglichkeiten zu wählen. 

Die ÖBB Standard- und Sparschiene-Tickets bleiben bis inkl. 5. Dezember gültig oder werden rückerstattet. Auch Besitzer von Zeitkarten werden – entsprechend der Fahrgastrechte – entschädigt. Die ÖBB werden laufend über die weiteren Auswirkungen des Streiks informieren. Details zu Einschränkungen, Verzögerungen oder Ausfällen findet man auf oebb.at/streik, den ÖBB Social Media-Kanälen sowie in der Fahrplanauskunft SCOTTY. Betroffen ist auch die Westbahn, weil sie die ÖBB Infrastruktur und deren Mitarbeiter nutzt. Infos zu den Ausfällen bei Stern & Hafferl unter www.stern-verkehr.at.

Kein Verständnis vom ÖBB-Vorstand

ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä: „Mir fehlt jedes Verständnis für diesen Streik. Die Arbeitgeberseite hat mit 8,44 Prozent das höchste Angebot aller Branchen gestellt. Es ist ganz klar, ein mutwilliger Streik der Gewerkschaft. Es schmerzt mich, dass unsere Fahrgäste dermaßen in Mitleidenschaft gezogen werden. Ich möchte mich bei den Kunden aufrichtig entschuldigen. Die ÖBB werden alles daran setzen, den Betrieb so rasch wie möglich wieder hochzufahren und die Österreicher wieder verlässlich an ihre Ziele zu bringen.“

Forderungen bleiben

„Wir fordern weiterhin einen monatlichen Fixbetrag in Höhe von 400 Euro auf Kollektiv- und Ist-Löhne, weil dieser insbesondere die niedrigen und mittleren Einkommen in Zeiten der anhaltenden Rekordinflation von inzwischen elf Prozent stützt“, sagt Gerhard Tauchner, stellvertretender Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida und Leiter des vida-KV-Verhandlungsteams.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

41 leere Stühle in Oberösterreich – Justiz fordert dringend mehr Personal

41 leere Stühle in Oberösterreich – Justiz fordert dringend mehr Personal

OÖ/LINZ. 41 menschenleere Stühle - belegt mit 41 nicht getragenen Amtsroben: Mit diesem Bild machten Gerichtsvertreter am Dienstag im Schwurgerichtssaal ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Oberösterreicher sparen trotz knapper Budgets 330 Euro monatlich

Oberösterreicher sparen trotz knapper Budgets 330 Euro monatlich

OÖ. Obwohl der finanzielle Spielraum bei vielen Menschen enger wird, gewinnt Sparen in Oberösterreich laut einer aktuellen Studie zum Sparverhalten ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
So kann man im Alltag Geld sparen

So kann man im Alltag Geld sparen

OÖ. Sparen klingt in der Theorie oft einfacher, als es im Alltag ist. Tipps dazu gibt es zahlreiche, darunter die 50/30/20-Regel und die regelmäßige ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Girls in politics: Schülerinnen diskutierten im Linzer Landhaus

Girls in politics: Schülerinnen diskutierten im Linzer Landhaus

OÖ. Knapp 40 Schülerinnen haben am 9. Oktober 2026 im Linzer Landhaus mit weiblichen Abgeordneten aller Fraktionen über Politik und Gleichstellung ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
Bundesländer mit gemeinsamen Empfehlungen für den Kinderschutz

Bundesländer mit gemeinsamen Empfehlungen für den Kinderschutz

OÖ/INNSBRUCK. Bei einer Konferenz der österreichischen Kinderschutz-Landesräte in Innsbruck wurden Empfehlungen für einen verbesserten Kinderschutz ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Über 80 Firmen aus Oberösterreich bauen Googles Standort in Kronstorf

Über 80 Firmen aus Oberösterreich bauen Googles Standort in Kronstorf

OÖ/KRONSTORF. Rund 800 Menschen arbeiten derzeit auf der Baustelle des neuen Google-Rechenzentrums in Kronstorf. Nach aktuellen Angaben von ...

Tips - total regionalDavid Ramaseder
Weitere Beiträge