Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Tips Logo Online Redaktion, 22.01.2023 21:51

OÖ. Gewerbebetriebe und Landwirte, die Bestandskunden der Energie AG Oberösterreich sind, erhalten bis zu 50 Gratisstromtage – rückwirkend mit 2. Jänner 2023 - gutgeschrieben.

Symbolfoto (Foto: tobiasott/stock.adobe.com)
  1 / 3   Symbolfoto (Foto: tobiasott/stock.adobe.com)

Laut Energie AG rund 34.000 Gewerbebetriebe und 21.000 Landwirte profitieren von den Gratisstromtagen. Voraussetzungen für die Inanspruchnahme sind ein aufrechter Vertrag mit dem Energieanbieter Energie AG und ein hinterlegtes Lastenprofil L.

„Es ist uns bewusst, dass die aktuelle Teuerung im ganzen Leben auch viele Gewerbebetriebe und Landwirte hart trifft. Wir wollen diesen Kunden eine spezielle Hilfestellung bieten“, so Klaus Dorninger, Geschäftsführer des Energie AG-Vertriebs.

20 Gratisstromtage werden automatisch gutgeschrieben

20 Gratisstromtage werden als Sonderrabatt automatisch bei der Jahresabrechnung berücksichtigt. Weitere 30 Gratisstromtage erhalten die Kunden im E-Portal für eine einjährige Bindung. Im Aktionszeitraum (Mitte Februar bis Mitte März 2023) wird der Rabatt rückwirkend per 2. Jänner 2023 für ein Jahr aktiviert.

Rund 14 Prozent weniger Kosten

Durch die 50 Gratisstromtage reduzieren sich die Jahresstromkosten um rund 14 Prozent. Von der Energie AG genannte Beispiele: Ein Gewerbebetrieb mit einem Stromverbrauch von 8.000 Kilowattstunden reduziert mit den 50 Gratistagen seine Stromrechnung pro Jahr um etwa 300 Euro netto. Bei einem Landwirt mit 6.800 Kilowattstunden Verbrauch bedeutet der Rabatt eine Verminderung der Stromkosten um rund 250 Euro netto jährlich.

Jeder Kunde hat die Möglichkeit, die Teilzahlungsbeträge selbständig im E-Portal zu korrigieren. Diese werden von der Energie AG bei dieser Aktion nicht automatisch angepasst, heißt es von der Energie AG.

Langer-Weninger/Waldenberger fordern Strompreispreise für bäuerliche Privathaushalte  

Die Landwirtschaftskammer OÖ und das Agrarressort des Landes OÖ hätten gemeinsam mit der Energie AG 50 Gratisstromtage für die heimischen Betriebe ausverhandeln können, „angesichts der angespannten Preissituation werden damit mehr als 21.000 Bauern unterstützt, die von der Teuerung besonders hart betroffen sind“, betonen Landwirtschaftskammer OÖ-Präsident Franz Waldenberger und Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) in einer gemeinsamen Aussendung.

Die beiden verweisen zudem darauf, dass eine private Strompreisbremse für bäuerliche Privathaushalte weiterhin fehle. Laut Stromkostenzuschussgesetz können aktuell nur Anlagen berücksichtigt werden, deren Zählpunkte den H-Lastprofilen zugeordnet sind. Der Großteil der landwirtschaftlichen Betriebe habe jedoch keinen getrennten Stromzähler, daher laufe auch der private Stromverbrauch in den Haushalten über das Lastenprofil L. „Wir fordern mit Nachdruck, dass die Strompreisbremse endlich auch den bäuerlichen Privathaushalten verfügbar gemacht und eine entsprechende Korrektur des Gesetzes durchgeführt wird“, so Waldenberger und Langer-Weninger. Ein parlamentarischer Initiativantrag zur Änderung des Stromkostenzuschussgesetzes sowie ein Fristsetzungsantrag sei bereits eingebracht.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Oberösterreich mit zweitniedrigster Pro-Kopf-Verschuldung

Oberösterreich mit zweitniedrigster Pro-Kopf-Verschuldung

OÖ/LINZ. Oberösterreich gehört bei der Pro-Kopf-Verschuldung zu den Bundesländern mit den niedrigsten Werten. Laut aktuellen Zahlen der Statistik ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
OÖ-Arbeitsmarkt bleibt stabil, Frauenarbeitslosigkeit aber deutlich gestiegen

OÖ-Arbeitsmarkt bleibt stabil, Frauenarbeitslosigkeit aber deutlich gestiegen

OÖ. Die Zahl der Arbeitslosen ist in Oberösterreich im August gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Besonders deutlich fiel der Zuwachs bei Frauen ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Kunstuni Linz und IT:U verstärken Gründer-Netzwerk „hub,ert“

Kunstuni Linz und IT:U verstärken Gründer-Netzwerk „hub,ert“

OÖ/LINZ. Das oberösterreichische Gründer-Netzwerk „hub,ert“ bekommt Zuwachs: Die Kunstuni Linz und die IT:U – Interdisciplinary Transformation ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Mit der Pflegelehre in einen Beruf mit Zukunft

Mit der Pflegelehre in einen Beruf mit Zukunft

OÖ. Mit der Pflegelehre gibt es seit 2023 in Oberösterreich einen direkten Einstieg nach der Pflichtschule. Sie verbindet praktische Ausbildung ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Raiffeisenlandesbank OÖ steigert Halbjahresgewinn deutlich

Raiffeisenlandesbank OÖ steigert Halbjahresgewinn deutlich

OÖ/LINZ. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Weniger Lust auf Jobwechsel, mehr Zufriedenheit im aktuellen Job

Weniger Lust auf Jobwechsel, mehr Zufriedenheit im aktuellen Job

Ö. Der aktuelle Arbeitsmarkt-Kompass zeigt im zweiten Quartal 2026 erste Zeichen einer Stabilisierung: Die Wechselbereitschaft der heimischen ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Weitere Beiträge