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OÖ/GRÜNAU. Die Führungsriege der FPÖ Oberösterreich traf in Grünau im Almtal zur Frühjahrsklausur zusammen. Die zweitätige Arbeitsklausur mit Experten stand in Zeichen der Versorgungssicherheit.

Klubobmann Herwig Mahr, Landesrat Günther Steinkellner, Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und Landesparteisekretär Michael Gruber (v. l.) (Foto: FPÖ-Klub)

Gemeinsam mit Experten aus der Sozialversicherung, dem Spitalswesen und dem niedergelassenen Bereich wurde die Zeit genutzt, um die Ausrichtung der politischen Arbeit inhaltlich zu vertiefen. „Im Gesundheitssystem schrillen die Alarmglocken. Darum haben wir uns in unserer halbjährlichen Klubklausur schwerpunktmäßig diesem wichtigen Thema gewidmet“, so Klubobmann Herwig Mahr.

Keine Quotenregelung, Forderung nach Heimatstipendium

Zentrale Handlungsfelder für ihn: „Die Gesundheitsberufe kämpfen mit sinkender Attraktivität, weil das System krankt. Starre Strukturen hindern eine flexible Weiterentwicklung. Die hohe Abwanderung von Gesundheitspersonal ist ein Teufelskreis.“ Mahr verweist dazu auf bestehende FPÖ-Forderungen: „Ein Ende der EU-Quotenregelung sowie eine Forcierung eines Heimatstipendiums (verpflichtende Tätigkeit in Österreich für Absolventen) sind eine Notwendigkeit.“

Diskutiert worden sei auch das aktuelle System der Aufnahmeprüfung für das Medizinstudium, zudem würden aus Sicht der FPÖ die Möglichkeiten der Digitalisierung – vor allem im Hinblick auf Vernetzung – nicht ausreichend genutzt.

Negativtrend entgegenwirken 

„Die Ergebnisse fließen in unsere tägliche politische Arbeit ein. Klar ist: Dem derzeitigen Negativtrend muss auf Bundesebene rasch entgegengewirkt werden“, betont Klubobmann Mahr und kündigt weitere Initiativen der FPÖ Oberösterreich im Gesundheitsbereich an.


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