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Tips Logo Online Redaktion, 24.09.2023 09:53

89 Prozent der Verbraucher plädieren dafür, Gebäude zügig klimafreundlich zu sanieren – so das Ergebnis aus dem Energie-Trendmonitor 2023. Auf nur noch 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sinkt gleichzeitig die Zahl der Förderansuchen für die Aktion „Raus aus Öl und Gas“ beim Heizungstausch. Das berichtet der Branchenverband Wärmepumpe Austria.

Der Heizungstausch - weg von Öl und Gas - ist zuletzt ins Stocken geraten. (Foto: zenturio1st/stock.adobe.com)

Die Bilanz beim Einbau klimafreundlicher Heizungen fiel im ersten Halbjahr noch positiv aus – im Vergleich zum Vorjahr sind 42 Prozent mehr Wärmepumpen verkauft worden. Doch den Ausblick sieht der Branchenverband deutlich eingetrübt. Mögliche Gründe: Die Verunsicherung, wie es mit der Gasversorgung weitergeht, schwindet. „Weniger Förderanträge für klimafreundliches Heizen – das zeigt, das Thema ‚Heizungstausch‘ verliert bei den Menschen an Dringlichkeit“, sagt Thomas Mader, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron Österreich.

CO2-Preis steigt bis 2025 auf 55 Euro

Die CO2-Bepreisung startete mit 30 Euro pro Tonne. Bis 2025 wird der Preis allmählich auf 55 Euro angehoben. Als Ausgleich zahlt der Bund den Klimabonus. Das Prinzip: Je klimafreundlicher das Verhalten, desto mehr Geld bleibt vom Bonus übrig. Ein weiteres Argument für den Wechsel im Heizungskeller: Die Fördertöpfe sind gut gefüllt: Aktuell stehen noch knapp 635 Millionen Euro im Rahmen der Aktion „Raus aus Öl und Gas“ und der Sanierungsoffensive zur Verfügung. Tauschen Privatpersonen ihre alte Heizung gegen eine Wärmepumpe, erhalten sie bis zu 7.500 Euro. Für den Ersatz einer Gasheizung erhöht sich dieser Betrag sogar auf 9.500 Euro. Des Weiteren stehen zusätzlich noch sehr attraktive Landesförderungen zur Verfügung.


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