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Oberösterreichs Unis und Fachhochschulen an einem Strang: OÖ. Hochschuldialog gestartet

Tips LogoKarin Seyringer, 06.02.2024 17:09

OÖ/LINZ. Der Hochschulstandort Oberösterreich mit der JKU, der neuen I:TU, der Kunstuni und den Fachhochschulen ziehen künftig stärker an einem Strang. Gemeinsam mit Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) wurde der OÖ. Hochschuldialog gestartet, mit dem Ziel, das Angebot in Oberösterreich noch intensiver gemeinsam zu vermarkten.

OÖ. Hochschuldialog gestartet – v.l.: Gerald Reisinger, Präsident der Fachhochschule OÖ, Brigitte Hütter, Rektorin der Kunstuni Linz, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner, Stefanie Lindstaedt, Gründungspräsidentin der I:TU, und Stefan Koch, Rektor der Johannes Kepler Universität Linz. (Foto: Land OÖ/Andreas Röbl)

„Um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und noch weiter auszubauen, braucht der Standort Oberösterreich sowohl hochqualifizierte Fachkräfte als auch innovative Forschungsergebnisse. Hier gilt es, das breitgefächerte Hochschulangebot von Johannes Kepler Universität Linz, Kunstuniversität Linz, der Fachhochschule Oberösterreich und der neuen Digital-Uni I:TU noch stärker zu vernetzen. Angesichts der demografischen Entwicklung und dem daraus resultierenden internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe bei Studierenden, Lehrenden sowie Forscher bedarf es einer Gesamtsicht auf den Hochschulstandort Oberösterreich. Gerade im Technik-Bereich ist die Anzahl der Studierenden insgesamt entscheidend und nicht der Studienplätze“, so Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner.

Hochschuldialog gestartet

Daher wurde der OÖ. Hochschuldialog gestartet, mit der Gründungspräsidentin der I:TU, Stefanie Lindstaedt, der Rektorin der Kunstuni Linz, Brigitte Hütter, dem Rektor der Johannes Kepler Universität Linz, Stefan Koch, und dem Präsidenten der Fachhochschule OÖ, Gerald Reisinger. Das Ziel ist es, das bestehende Hochschulangebot intensiver gemeinsam zu vermarkten, „in ganz Österreich und darüber hinaus auch international“, so Achleitner.

Um ein Drittel mehr Studierende im Technik-Bereich

Im Technik-Bereich konnte die Anzahl der Studierenden an öffentlichen Unis und FHs in Oberösterreich in den vergangenen zehn Jahren um ein Drittel erhöht werden - von 6.822 im Studienjahr 2012/13 auf 9.588 im Studienjahr 2021/22. Neu hinzugekommen ist das Studienangebot an der neuen I:TU.

Ein Wettbewerb unter den Einrichtungen um Studienanfänger bringe für den Standort Oberösterreich aber nichts, das Angebot müsse vielmehr besser aufeinander abgestimmt werden, um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden und Ergänzungen zu schaffen, ist Achleiter überzeugt.


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