Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

FPÖ fordert weniger Kontrollen sowie Preis- und Produktionshoheit für Bauern

Tips LogoAnna Fessler, 09.02.2024 17:16

LINZ. In mehreren Ländern Europas protestieren wütende Bauern gegen Kürzungen bei Agrarsubventionen und fordern dabei auch mehr Einsatz für regionale Landwirtschaft. In Oberösterreich fordert die freiheitliche Bauernschaft und die FPÖ in einer Pressekonferenz weniger Kontrollen und Einschränkungen für Bauern bei gleichzeitiger Preis- und Produktionshoheit.

Die FP OÖ übt Kritik an der EU-Agrarpolitik und fordert Maßnahmen gegen das "Bauernsterben" in Österreich. (Foto: Westend61 / Christian Vorhofer stock.adobe.com)

Die österreichische Landwirtschaft stehe seit Jahren unter immensem Druck, so Arthur Kroismayr, Obmann der Freiheitlichen Bauernschaft. Das setze auch die Versorgungsunabhängigkeit und -sicherheit unter Druck. Die FPÖ spricht gar von einem „Bauernsterben“, weil sich die Zahl der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe in Oberösterreich von 1995 bis 2016 um etwa 33 Prozent verringert hat.

Schuld daran ist aus Sicht der FPÖ die Agrarpolitik der EU, etwa der „Green Deal“. Auch die steigenden Produktionskosten für die heimischen Landwirte, die nicht an die Handelsketten weitergegeben werden dürfen und das derzeitige Fördersystem seien Ursachen.

Drei Kernforderungen

Die FPÖ fordert gemeinsam mit der freiheitlichen Bauernschaft drei Kernmaßnahmen: weniger Kontrolle des Bauernstandes, weniger Bürokratie und die Preis- und Produktionshoheit den Bauern zu überlassen. Unter dem Motto „Regional statt Global“ sollen kleine bäuerliche Familienbetriebe erhalten und die Nahversorgung gefördert werden. Konkret bedeutet das unter anderem den Vorrang von regionalen Lebensmitteln in öffentlichen und Betriebskantinen, eine Umverteilung im Agrarbereich zugunsten kleinerer und mittlerer Betriebe oder etwa die Einführung einer Vollmilchkalbprämie.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Was sich bei Notfällen und OP-Wartezeiten in den oö. Spitälern verbessert

Was sich bei Notfällen und OP-Wartezeiten in den oö. Spitälern verbessert

OÖ/LINZ/ROHRBACH. Das oö. Gesundheitssystem ist in einer angespannten Situation, vor einem Jahr war es besonders häufig in den Schlagzeilen ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Wer zahlt, kommt schneller dran? AK-Studie zu Wartezeiten bei OP-Terminen in OÖ

Wer zahlt, kommt schneller dran? AK-Studie zu Wartezeiten bei OP-Terminen in OÖ

OÖ/LINZ. Die Arbeiterkammer (AK) OÖ kritisiert lange Wartezeiten bei geplanten Operationen – und kritisiert zudem mögliche Wartelisten-Vorreihungen. ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Die Gewinner des Caesar Kommunikationspreises 2026 stehen fest

Die Gewinner des Caesar Kommunikationspreises 2026 stehen fest

OÖ/LINZ. Beim oö. Kommunikationspreis CAESAR sind am Mittwochabend im Posthof Linz 36 Arbeiten ausgezeichnet worden. Je zwölf erhielten Gold, ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
SPÖ Oberösterreich will anschieben statt aufschieben

SPÖ Oberösterreich will "anschieben statt aufschieben"

OÖ/LINZ. Die SPÖ Oberösterreich hat am Mittwoch ihre Herbstkampagne für die Landtagswahl 2027 in Oberösterreich präsentiert. Sie will „#Anschieben ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Seiter folgt Gasselsberger als deutscher Honorarkonsul in OÖ

Seiter folgt Gasselsberger als deutscher Honorarkonsul in OÖ

LINZ. Martin Seiter ist neuer Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Oberösterreich. Der designierte Generaldirektor der Oberbank wurde ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Verkürztes Lehramtsstudium startet mit höheren Anmeldezahlen

Verkürztes Lehramtsstudium startet mit höheren Anmeldezahlen

OÖ/LINZ/SALZBURG. Kurz nach dem Start des reformierten Lehramtsstudiums Sekundarstufe Allgemeinbildung wird in Oberösterreich und Salzburg ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Weitere Beiträge