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OÖ. Das Land OÖ plant die kräftige Erhöhung der Einkommensgrenzen für die Wohnbauförderung, eine Verordnung dazu ist am Montag in Begutachtung gegangen. Mit 1. April soll die Anpassung vorgenommen sein.

  1 / 2   Die Einkommensgrenzen für die Wohnbauförderung in OÖ werden erhöht. (Foto: Shisu_ka/stock.adobe.com)

Mit der geplanten Änderung der oö. Einkommensgrenzen-Verordnung soll gewährleistet werden, dass mehr Menschen Zugang zur Förderung erhalten. „Mit der Erhöhung liegen wir bei den Einkommensgrenzen im bundesweiten Spitzenfeld“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP).

„Die arbeitende Bevölkerung finanziert mit dem Wohnbauförderungsbeitrag die Leistungen im Bereich des geförderten Wohnbaus“, so auch LH-Stellvertreter, Wohnbaureferent Manfred Haimbuchner (FPÖ). Jene, die die staatliche Leistung finanzieren, sollten auch Zugang haben, zählt er geförderte Miet- und Mietkaufwohnungen, Förderungen zur Bildung von Eigentum sowie Sanierungsförderungen auf.

Vorschlag in Begutachtung

Der in Begutachtung geschickte Vorschlag nennt als Einkommensgrenzen konkret:

  • eine Person: bisher: 39.000 Euro, neu: 50.000 Euro
  • zwei Personen: bisher: 65.000 Euro, neu: 85.000 Euro
  • jede weitere Person: bisher: 6.000 Euro, neu: 7.500 Euro
  • Personen mit erhöhter Familienbeihilfe: bisher: 7.000 Euro, neu 8.500 Euro

Die Erhöhung sei aufgrund hoher Baupreise, gestiegener Finanzierungskosten und der KIM-Verordnung (Kreditimmobilienmaßnahmen) notwendig. „Demnach ist es enorm wichtig, dass auch breite Teile der Bevölkerung Zugang zum geförderten Mietwohnungsmarkt haben. Zusätzlich erweitern wir mit dieser Erhöhung den Kreis von Fördernehmern, die eine Mietkaufwohnung beziehen können. Das ist für die Eigentumsbildung auf lange Sicht ein enorm wichtiger Schritt. Natürlich kommen durch die Verbesserungen auch mehr Menschen in den Genuss unserer Eigenheimförderung mit dem 2,95 Prozent-Fixzinsdarlehen seitens der HYPO Oberösterreich“, so Haimbuchner.

Mit der geplanten Änderung der oberösterreichischen Einkommensgrenzen-Verordnung sollen die Einkommensgrenzen ab 1. April für den Erhalt der Wohnbauförderung neu angepasst werden.

SP-Binder fordert Verdoppelung des Landesdarlehens

SPÖ-Wohnbausprecher Peter Binder fordert zusätzlich die Verdoppelung des Landesdarlehens. Die Erhöhung der Einkommensgrenzen sei „nett“. „Doch wenn der Traum vom Eigenheim Realität werden soll, braucht es die Verdoppelung des Landesdarlehens auf mindestens 150.000 Euro.“


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