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LINZ. Der Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 hat auch das Leben der israelischen Anwältin Shaked Haran grausam getroffen. Drei Familienmitglieder wurden getötet, einer von sieben verschleppten Verwandten wird bis heute als Geisel festgehalten. Seit Monaten kämpft Shaked Haran um die Freilassung, trifft dabei auch Regierungspolitiker. Am Montag war sie zu Gast in Linz, bei LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Charlotte Herman, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Linz.

Kämpft für die Freilassung ihres Schwagers: Die israelischen Anwältin Shaked Haran (Mitte), kam zum Austausch mit LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (r.) und Charlotte Herman, Präsidentin der Israelitische Kultusgemeinde Linz (l.) nach Linz. (Foto: Land OÖ/Gerstmair)

Shaked Haran hat ihren Vater Avshalom, ihre Tante Lilach und ihren Onkel Eviatar verloren. Sieben weitere Familienmitglieder wurden in den Gazastreifen verschleppt.

Einer ist immer noch nicht nach Hause zurückgekommen und wird bis heute als Geisel festgehalten: Tal Shoham, Ehemann von Shaked Harans Schwester Adi. Seit mehr als acht Monaten gibt es kein Lebenszeichen des 39-jährigen israelisch-österreichischen Staatsbürgers.

Er wurde am 7. Oktober gemeinsam mit seiner Familie verschleppt, seine Frau Adi und die beiden Kinder Naveh (8) und Yahel (4) sind mittlerweile wieder in Freiheit.

Monatelanger Kampf um Freilassung

Seit Monaten nun kämpft Anwältin Shaked Haran um die Freilassung ihres Schwagers Tal. Sie und ihre Familie sprechen dafür auch mit Medien, treffen Regierungspolitiker, Vertreter der katholischen Kirche und Diplomaten.

Für einen Austausch mit LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Charlotte Herman, Präsidentin der Israelitische Kultusgemeinde Linz, kam sie am Montag auch nach Linz.

Haberlander: „Die Berichte und Erzählungen berühren mich zutiefst und machen mehr denn je deutlich, dass es unsere Aufgabe ist, als Partner an der Seite Israels zu stehen.“ Sie schließt sich Bundeskanzler Karl Nehammer und der Bundesregierung an, die eine bedingungslose Freilassung von Tal Shoham und der verbliebenen israelischen Geiseln fordern.

 

 


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