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Linz. Lichtverschmutzung, darunter versteht man eine überbordende Außenbeleuchtung, die eigentlich nicht nötig wäre und negative Auswirkungen das Ökosystem und unter anderem auch auf den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen haben. Dagegen will Oberösterreich nun noch stärker vorgehen.

Der Abendhimmel soll wieder gut sichtbar sein. (Foto: OÖN/Volker Weihbold)
Der Abendhimmel soll wieder gut sichtbar sein. (Foto: OÖN/Volker Weihbold)

Seit bereits zehn Jahren hat sich Oberösterreich dem Kampf gegen Lichtverschmutzung verschrieben und war damit einer der Vorreiter in Österreich. So findet am Freitag, den 6. September etwa wieder der Earth Day statt, an dem Privatpersonen, Unternehmen und auch Kommunen dazu eingeladen sind, ab Einbruch der Dunkelheit beziehungsweise spätestens ab 22:00 Uhr ihre Außenbeleuchtung gänzlich auszuschalten oder zumindest zu reduzieren. Der Earth Day ist auch ein besonderes Anliegen von Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder: „Der überbordende Kunstlichtkonsum von uns Menschen macht Pflanzen, Vögeln und Insekten zu schaffen, deshalb werde ich mich persönlich an der Earth Night beteiligen und lade alle ein, bei der Aktion mitzumachen“, betont er.

Oberösterreichisches Lichtgesetz

„Ziel ist die richtige Beleuchtung an der richtigen Stelle, denn aktuell bestrahlen wir unsere Städte und Gemeinden in einer Intensität, dass Kinder, die in größeren Ballungsräumen aufwachsen, gar nicht mehr wissen, wie es ist, unter dem Sternenhimmel einzuschlafen“, erklärt der Landesrat dazu. Mit Mai 2024 wurde daher das oberösterreichische Lichtgesetz novelliert, damit sollen nun rechtssicher Wege aufgezeigt werden, zweckdienliches Licht zu erzeugen und störende Lichteinwirkungen wie Blendung, Raumaufhellung, Aufhellung der Umwelt, Himmelsaufhellung usw. möglichst zu vermeiden.


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