Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Der Landesrechnungshof (LRH) hatte im Vorjahr zwei Beanstandungen an die Behörde gerichtet. Diese hätte reagiert und arbeite bereits an Verbesserungen, berichtet das Prüforgan.

Die Kinder- und Jugendhilfe unterstützt bei sozialen Härtefällen. (Foto: M-Production/stock.adobe.com)

So empfahl der Landesrechnungshof, die Bedarfs- und Entwicklungsplanung gesamthaft zu verschriftlichen. Die Abteilung Kinder- und Jugendhilfe startete dahingehend ein Projekt, an dem kontinuierlich gearbeitet wird. „Wir sehen unseren Verbesserungsvorschlag daher in Umsetzung“, sagt LRH-Direktor Rudolf Hoscher.

Ein zweiter Kritikpunkt betraf die bisherige Praxis der Förderung von Organisationen mit Nähe zu politischen Parteien. Der Rechnungshof empfahl daher der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe, die selbst gesetzten Vorgaben auch bei diesen Fördernehmern konsequent anzuwenden. Auch diese Empfehlung ist in Umsetzung. „Die Abteilung Kinder- und Jugendhilfe stellte die vertragliche Beziehung zu den betreffenden Vereinen auf neue Beine, indem sie die Leistungserbringung sowie den zu entrichtenden Kostenbeitrag geregelt hat“, erklärt Hoscher.

Lindner: „Weg bestätigt“

„Wir nehmen die Empfehlungen des Rechnungshofes ernst – sie sind eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Es freut mich, dass der LRH mit den Ergebnissen seiner Folgeprüfung unseren eingeschlagenen Weg bestätigt“, so Kinderschutz-Landesrat Michael Lindner.

ÖVP-Klubobfrau Margit Angerlehner fordert angesichts des LRH-Berichts auf weitere Effizienzsteigerungen. „Der aktuelle Bericht des Landesrechnungshofs zeigt zwar, dass erste Schritte umgesetzt wurden, gleichzeitig fehlt aber noch immer eine konkrete Bedarfs- und Entwicklungsplanung. Wann diese vorliegt, ist offen. Wir stehen zu unserer Verantwortung, jenen zu helfen, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat. Damit das auch weiterhin gewährleistet werden kann, ist es aber umso wichtiger, dass das eingesetzte Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird.“

„Es ist positiv, dass Bewegung in die Sache gekommen ist“, betont FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr. „Dennoch bleibt die zentrale Frage nach einer klaren Bedarfs- und Entwicklungsplanung offen. Gerade in einem sensiblen Bereich wie der Kinder- und Jugendhilfe müssen Treffsicherheit und Effizienz oberste Priorität haben.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Was sich bei Notfällen und OP-Wartezeiten in den oö. Spitälern verbessert

Was sich bei Notfällen und OP-Wartezeiten in den oö. Spitälern verbessert

OÖ/LINZ/ROHRBACH. Das oö. Gesundheitssystem ist in einer angespannten Situation, vor einem Jahr war es besonders häufig in den Schlagzeilen ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Wer zahlt, kommt schneller dran? AK-Studie zu Wartezeiten bei OP-Terminen in OÖ

Wer zahlt, kommt schneller dran? AK-Studie zu Wartezeiten bei OP-Terminen in OÖ

OÖ/LINZ. Die Arbeiterkammer (AK) OÖ kritisiert lange Wartezeiten bei geplanten Operationen – und kritisiert zudem mögliche Wartelisten-Vorreihungen. ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Die Gewinner des Caesar Kommunikationspreises 2026 stehen fest

Die Gewinner des Caesar Kommunikationspreises 2026 stehen fest

OÖ/LINZ. Beim oö. Kommunikationspreis CAESAR sind am Mittwochabend im Posthof Linz 36 Arbeiten ausgezeichnet worden. Je zwölf erhielten Gold, ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
SPÖ Oberösterreich will anschieben statt aufschieben

SPÖ Oberösterreich will "anschieben statt aufschieben"

OÖ/LINZ. Die SPÖ Oberösterreich hat am Mittwoch ihre Herbstkampagne für die Landtagswahl 2027 in Oberösterreich präsentiert. Sie will „#Anschieben ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Seiter folgt Gasselsberger als deutscher Honorarkonsul in OÖ

Seiter folgt Gasselsberger als deutscher Honorarkonsul in OÖ

LINZ. Martin Seiter ist neuer Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Oberösterreich. Der designierte Generaldirektor der Oberbank wurde ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Verkürztes Lehramtsstudium startet mit höheren Anmeldezahlen

Verkürztes Lehramtsstudium startet mit höheren Anmeldezahlen

OÖ/LINZ/SALZBURG. Kurz nach dem Start des reformierten Lehramtsstudiums Sekundarstufe Allgemeinbildung wird in Oberösterreich und Salzburg ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Weitere Beiträge